Vor 75 Jahren: Auschwitz befreit!

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Für uns als Sozialistische Jugend – Die Falken ist Erinnerungsarbeit und Gedenken ein zentraler Baustein unseres Selbstverständnisses und Bildungsarbeit. Nach der Befreiung vom Naziregime 1945 waren die Falken eine der ersten Organisationen, die Fahrten zu KZ-Gedenkstätten durchführten und fortlaufend an der Aufarbeitung mitwirkten. Daher ist es für uns auch selbstverständlich an den Gedenkveranstaltungen in Lüneburg teilzunehmen.
Wir verstehen Gedenken nicht als einen historisch abgeschlossenen Prozess, sondern, dass daraus eine kontinuierliche Verantwortung erwächst, nämlich die eines „Nie wieder“. Aus dieser Verantwortung ergibt sich für uns auch die klare Aufgabe, nicht nur feierlich still und leise zu Erinnern, sondern zu handeln, wenn es notwendig wird.

Mit 12 weiteren Organisationen, Gruppen, Initiativen, Vereinen und Verbänden haben sich gestern drei Falken-Gruppen an einer großen und würdevollen Gedenkveranstaltung beteiligt und Beiträge dazu beigesteuert.

Neben den Schrecken und der Widerwärtigkeit des verbrecherischen Handelns des Nazi-Regime, der Entmenschlichung der Täter und ihrem Versuch den Opfern die Würde und das Menschsein zu nehmen, wurde auch an die kämpferische Seite von mutigen Antifaschist*innen erinnert und ihrer gedacht. In jedem Redebeitrag wurde betont, dass das Gedenken ohne eine klare Haltung zu und dem Kampf gegen aktuelle, heutige faschistische Umtriebe und Bestrebungen hohl sein würde.

Die Losung: “Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg” wird mit Leben gefüllt werden müssen – jeden Tag, in jeder Situation.

Erfreulich war an dieser Gedenkveranstaltung neben der Zahl von 200 Menschen vor allem der Altersschnitt, der sicher um die 20 Jahre lag!

Weiter so!!!

Im eingebetteten Audio hört Ihr einen Zusammenschnitt der Redebeiträge des gestrigen Abends.

Auf den Seiten der VVN/BdA Kreisvereinigung Lüneburg könnt Ihr den Redebeitrag der VVN in voller Länge hören, der im Zusammenschnitt deutlich gekürzt werden musste.

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