Ab 12. Juni: Ausstellung „ERINNERN“ in der Michaelis-Kirche

Seit 2020 ist diese Ausstellung bereits in Arbeit, wurde aber ein ums andere Mal durch die Corona-Einschränkungen verhindert…

Jetzt ist es endlich so weit und die Ausstellung kann gezeigt – oder, wie im Fall unseres Falken-Beitrags gehört – werden.

Eine Vielzahl an Exponaten der beteiligten Vereine und Verbände beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten des Erinnerns, des Gedenkens – aber auch des Vergessens…

Unser Falken-Beitrag widmet sich dem Gedenken / Erinnern einer für Lüneburg sehr wichtigen Person: Franz Holländer

Franz war zu Lebzeiten (bis 1985) eine stadtbekannte politische Größe. Ob für die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes, deren Vorsitzender er lange Jahre war, ob in gewerkschaftlichen Zusammenhängen oder als Vertreter der Kommunistischen Jugend im Stadtjugendring…

Als er 1985 starb, riss sein Gehen eine große Lücke in die politische Landschaft Lüneburgs. Er wurde auf einem kleinen Friedhof bei Lüneburg Oedeme bestattet – und bis auf die Organisationen, in denen er sehr aktiv war, in der weiteren Öffentlichkeit fast vergessen.

Nun haben sich ganz junge Lüneburger:innen bei den Falken auf den Weg begeben, das Leben von Franz Holländer wieder sichtbar und „hörbar“ zumachen: Sie haben eine AudioCollage zu einzelnen Stationen seines Lebens produziert, die in dieser Ausstellung an einer Soundstation hörbar wird. Zudem haben sie sich auch in Form von Gemälden und Bildcollagen dem Leben von Franz genähert.

Dies alles soll die Forderung der Falken illustrieren:
Das Grab Franz Holländers muss zu einem städtischen Ehrengrab werden.
Diese Forderung kann am Tisch der Soundstation mitgezeichnet werden.

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