Falken fahren mit “Zug der Erinnerung”

Der “Zug der Erinnerung”, der Ende März in Lüneburg Station machen konnte hat viele junge und alte Menschen hier in der Heidemetropole erreicht und angesprochen.

Nun folgt eine, für vier Falken aus Lüneburg, besondere Nachgeschichte: Die vier werden ab dem 5. Mai 2008 für sechs Tage mitfahren. An der “Letzten Etappe” –von Görlitz nach Auschwitz– können insgesamt 120 junge Menschen, aus allen vom Zug besuchten Orten in der Bundesrepublik teilnehmen.

Aus Lüneburg sind dies eben die vier Falken, die sich an der Organisation des Lüneburg-Aufenthaltes beteiligt hatten. Leider haben sich zwei weitere SchülerInnen der Hauptschule Stadtmitte, die bekanntlich eine Ausstellung organisierten und viele Biographien von deportierten Lüneburger Kindern und Jugendlichen recherchiert hatten, nicht mitfahren. Sie haben kurz nach der Jugendfahrt Prüfungen. Sehr schade!!!

Die vier Falken wollen die Fahrt nach Auschwitz filmerisch dokumentieren, so dass wir im Laufe des Jahres dann auch einen Film dieser Reise hier in Lüneburg präsentieren können.

Wir verabschieden unsere Delegation am 5. Mai um 8:30 Uhr am Lüneburger Bahnhof.
Wer aus den Reihen der Lüneburger “AG-Zug der Erinnerung” Lust hat, die GenossInnen mit zu verabschieden, ist herzlich eingeladen.

“Zug der Erinnerung” – Bilder

Auf vielfältigen Wunsch, hier noch mal die Bilder, die auch schon im Falken-PodCast zum ersten Tag des Aufenthaltes des “Zug der Erinnerung” in kleiner Version gezeigt:

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 1

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 2

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 3

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 4

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 5

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 6

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 7

Eröffnungsfeier “Zug der Erinnerung” Bild 8

Eröffnungsfeier \

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Eröffnung \

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“Zug der Erinnerung” – Die Eröffnung in Lüneburg

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Leider um mehr als einen Tag verzögert, wegen der letzten Meldung (Einbruch in den Falken-Laden) hier nun der Falken-PodCast von der Eröffnungsfeier der Ausstellung “Zug der Erinnerung” in Lüneburg.

Neben Bildern der Eröffnungsfeier sind alle Redebeiträge der Eröffnungsveranstaltung zu hören. Die Rede der Antifaschistin und Auschwitz-Überlebenden Esther Béjarano ist ungekürzt wiedergegeben.

Ein besonderer Dank gilt der Musikgruppe “Mizwa” aus Hannover, die sich sehr kurzfristig bereit erklärt haben, der Veranstaltung einen sehr würdevollen und feierlichen musikalischen Rahmen zu geben.

Am Ende des PodCasts ist von “Mizwa” dann auch ein Stück -mit Bahnhofsatmoshäre- zu hören…

Einbruch in Falken-Laden

Am frühen Abend, zwischen 19:00 und 20:00 Uhr ist im Falken-Laden eingebrochen worden.

Mit viel Kraft wurde die hintere Tür aufgehebelt und ein Stahlschrank.

Geklaut wurde ein Apple-PowerBook des Projektes “Mobile Medienarbeit”…

Verbogener Schlossriegel Einbruchsspuren

Schöne Bescherung!!!

Zug der Erinnerung in Lüneburg

Die Falken in Nordniedersachsen beteiligen sich an den Vorbereitungen für den “Zug der Erinnerungen”, der (so wie es jetzt aussieht) am Sonntag, den 30. März 2008 bis zum nächsten Tag hier am Bahnhof zu besichtigen sein wird.Wir haben hier eine eigene Seite online gestellt, die auf die Lüneburger Tage hinweisen soll… Folgt einfach dem Banner-Link: 

erinnerungsbanner
Bitte auf das Banner klicken, um zu den Lüneburger Seiten zu gelangen


Gleichzeitig rügen wir die Politik der Bahn AG, 

  • die als Rechtsnachfolgerin der Reichsbahn an den Deportationen unzähliger Menschen verdient hat,
  • an der Aufarbeitung dieses dunkelsten Kapitels nicht aktiv mitgewirkt,
  • die Ausstellung versucht hat zu behindern und
  • nun auch noch an jedem Bahnhof sehr viel Geld einstreicht für die jeweilige Belegung eines Teils ihrer Gleise…

Unglaublich makaber Herr Mehdorn!!!

Gedenkfeier für Sinti und Roma

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Am gestrigen Sonntag, dem 9. März 2008, genau 65 Jahre nach der Deportation und anschließenden Ermordung des größten Teils der Lüneburger Sinti gedachten ihnen mehr als 60 Menschen aus Lüneburg und Umgebung.

Die RednerInnen Andrea Schröder-Ehlers (MdL/SPD), Peter Asmussen (VVN/BdA) und Johannes Schmidt (Geschichtswerkstatt Lüneburg) gaben den Opfern ein Gesicht und konnten im Rahmen der sehr würdevollen Feier auf dem Gelände der heutigen Sieb & Meyer AG an die Opfer und ihren Leidensweg erinnern.

Im Mittelpunkt dabei standen die Forschungen der VVN/BdA, die mit großem Aufwand recherchierte und eine Broschüre erstellte, in der das Leben und die Verfolgung der Lüneburger Sinti wiedergegeben sind.

Diese Broschüre ist bei der VVN/BdA, per eMail und postalisch:

VVN-BdA-KV Lüneburg
Postfach 2901
21332 Lüneburg
oder im Heinrich-Böll-Haus Lüneburg zum Preis von 3 Euro erhältlich.

 

Sozialistische Boßelmeisterschaft 2008

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Am Wochenende fand die von in diesem Jahr von den Falken / Bezirk Hannover ausgerichtete “Sozialistische Boßelmeisterschaft” statt.

In exzellenter Umgebung, im Schullandheim Böhmsholz, wurde aber nicht nur Sport getrieben, sondern auch viel diskutiert und vor allem Spaß gehabt…

Im Falken-PodCast kannst Du einen Eindruck gewinnen, was Dir so entgangen ist 😉

 

Zeltlager und JugendCamp 2008

Denkst Du schon an den Sommer? Jau, das ist gut!!! Denn jetzt geht’s los. Die Ausschreibungen für die legendären Falken-Zeltlager sind heute online gegangen.

Wenn Du noch einen der Plätze ergattern willst, dann los: Flyer heruntergeladen, ausgefüllt und abgeschickt.

Wir freuen uns auf Dich!!!!!

Herunterladen (rechte Maustaste auf Abbild des Flyers drücken und auf Schreibtsich sichern):

Kinderzeltlager MeckPomm 2008
Kinderzeltlager MeckPomm 2008

JugendCamp-Flyer2008
JugendCamp Italien 2008

 

Schule auf dem Weg zum Edelknast?

Ungekürzte Version unseres Leserbriefs
an die Landeszeitung für die Lüneburger Heide:
 “Schüler wollen ihr »altes Abi« zurück”, LZ vom 19.2.08, Seite 3

Endlich, endlich sagt das mal jemand, dachte ich beim Lesen des Artikels. Danke an den Schülerrat der WRS.
Es geht bei der Kritik am neuen 8 jährigen Gymnasium nicht um eine rückwärts gewandte Schuldiskussion, sondern um die Frage, was sich PolitikerInnen noch so alles am grünen Tisch ausdenken können, ohne, dass es auf Widerstand trifft. Der von den Schülern beklagte Missstand an Gymnasien trifft in nicht sehr viel minderer Form auch Realschüler, die täglich zwischen zwei und drei Stunden an Hausaufgaben mit nach Hause bringen und dies nach einem bis zu 9 stündigen Schultag.
Die im Artikel beklagte mangelnde Freizeit für ein außerschulisches Engagement trifft vor allem einen Bildungsbereich, den wir als eine wichtige Säule dieser Demokratie bezeichnen: Jugendverbände. Fragen Sie einmal einen X-beliebigen Politiker, wo er sein demokratisches Handwerk gelernt hat. Sie bekommen sehr selten die Auskunft, dass dies nicht in einem Jugendverband geschah.
Dies wird zunehmend unmöglich: junge Menschen gehen morgens in das System Schule, aus dem sie bis zum Nachmittag nicht mehr freigelassen werden, daran anschließend folgen noch Stunden für Hausaufgaben und sonstige schulische Belange und nun kommt noch das Wochenende ins Gespräch.
Es fehlt nur noch die Rundumbetreuung durch die Schule mit 3 Wochen Freigang, dann wird Schule zur totalen Institution, eben einem Edelknast.
Es ist hinlänglich bekannt, dass wir 70% unseres für alle Bereiche des Lebens relevanten Wissens außerhalb von Schule erwerben.
Daran wird sich auch nichts ändern, wenn Schule den kompletten Tag okkupiert und junge Menschen gar keine Freizeit mehr haben.Im Gegenteil!
Dieser, von Bewahrpädagogen als wichtig und kriminalpräventiv bezeichneter Weg, ist in Wirklichkeit ein Horrorszenario. Das Ziel soll sein, Kinder und Jugendliche “von der Straße” zu holen und Eltern den Weg wieder frei zu machen für ihre berufliche Zukunft.
Nach der emotionalen, psychischen und physischen Zukunft unserer Kinder fragt dabei niemand. Hauptsache sie stören nicht mehr “auf der Straße”.
Als Jugendmedienprojekt eines Jugendverbandes stellen wir jedoch fest: Kinder und Jugendliche sind besser als ihr Ruf. Sie sind kreativ, liebevoll, Rücksicht nehmend, umsichtig und wollen sich sozial engagieren. Dieses unglaubliche Potenzial wird mit einer sich immer weiter ausdehnenden Schule vernichtet.
Und diese Tendenz ist gerade in Niedersachsen sehr stark ausgeprägt: Mit der Abschaffung des Landesjugendamtes zum 1.1.07 ist die Einheit der Jugendhilfe nicht nur stark gefährdet, sondern sie ist in weiten Teilen vernichtet. Hintergrund ist die Föderalismusreform, die es den Bundesländern frei stellt Bundesrecht zu missachten. Das führte in Niedersachsen dazu, dass das Kinder- und Jugendhilfe Gesetzt (Bundesgesetz und wichtigste Rechtsgrundlage für die Rechte von Kindern und Jugendlichen) ausgehebelt wurde. Jugendliche leben hier in Niedersachsen was ihre ureigensten Entwicklungsrechte angeht im Vakuum.
Will das System Schule hier in Niedersachsen diese durch die Jugendhilfe und Jugendarbeit, durch Jugendverbände geleistete Arbeit nun auch noch schultern??? Wo sie doch ihren eigenen Bildungsauftrag nur sehr bedingt erfüllen kann?
Es fehlt an einer breiten Diskussion für ein Bildungsgesamtkonzept, in dem jede Institution und jeder Bildungsbereich seine Stärken mit einbringen kann. Schule, wie auch die Jugendarbeit –hier speziell die Jugendverbände–. Es sollte nicht so getan werden, als würde Bildung nur in Schule stattfinden. Die Jugendarbeit kann sich mit ihren spezifischen, nicht ausgrenzenden und auf anderen Koordinaten, als Bewertung und Segmentierung fußenden Ansätzen durchaus sehen lassen.
An die Schülerinnen und Schüler gerichtet möchte ich schließen: Bravo, dass Ihr einen Anfang gemacht habt und Euch wehrt. Ihr seid die Bildungsprofis auf die die Verantwortlichen hören müssen. Ihr wisst, was Schule gut und effektiv macht. Setzt Euch weiterhin dafür ein.

Falken-Jugendgruppe trifft sich jetzt 14 tägig

Die Falken Jugendgruppe hat heute beschlossen, sich von nun an 14tägig zu treffen. Wie immer mittwochs, allerdings nur noch in den ungeraden Kalenderwochen. Treffpunkt: 16:00 Uhr im Falken-Jugendladen in der Lauensteinstr. 1 (Ecke Am Springintgut).

Hintergrund für die Änderung ist die schulische Belastung aller Akteure. “Wir haben derzeit fast rund um die Uhr mit Schule und Hausaufgaben zu kämpfen”, sagt eine der FalkInnen, “…da bleibt kaum noch Zeit für Hobbies und außerschulische Aktivitäten”.

Wir haben’s ja sonst nicht so Dicke mit der Springerpresse, aber die Frage, die in der letzten Woche in der Bild-Zeitung gestellt wurde, können wir nur bekräftigen: “Macht die Schule unsere Kinder kaputt?”

Bildungsexperten warnen nämlich schon seit einiger Zeit: Die Belastung von Kindern und Jugendlichen, durch die sich zeitlich immer stärker ausdehnende Schule hat Formen angenommen, die die Frage nach den der Einhaltung der im Jugendschutzgesetz festgelegten Arbeitszeiten für junge Menschen aufwirft.

42-49 Wochenstunden, für schulische Belange, sind an Gymnasien keine Seltenheit mehr…