15. März ’19: weltweiter Klimaaktionstag #fridaysforfuture in Lüneburg

Weltweiter Klima-Aktionstag in über 220 Orten in der Bundesrepublik, in über 1200 Orten weltweit.
Allein in Deutschland waren rund 300.000 Menschen auf der Straße, immer mehr Erwachsene solidarisieren sich mit den Kindern und Jugendlichen.
In Lüneburg waren es diesmal mehr als 2.700 Menschen!
Wahnsinn…
Inspiriert durch die Schwedin Greta Thunberg versammelten sie sich diesmal schon um 11:00 Uhr vor dem Rathaus und zogen mit einem mächtigen Demozug durch die Lüneburger Innenstadt.

#fridaysforfuture: Das offizielle Mobi-Video ist online

NOCH 10 TAGE … Mobilisiert alle, die noch unentschlossen sind!
Am 15.03.2019 schreiben wir Geschichte – Alle zusammen!

 


(Quelle: https://fridaysforfuture.de/march15th/)

“Mach dein Lüneburg”: Unser Vortrag

Vorbereitung für das Treffen der Linken im Glockenhaus

Während den Pausen haben wir viel Spaß!

Am Montag den 18.02.2019 haben wir uns auf das Treffen der Partei die Linke am 21.02.2019 vorbereitet. Es ging um das Thema “Mach dein Lüneburg “. Es wurden verschiedene Verbände, Gruppen, Vereine und Menschen die sich für das Thema interessieren eingeladen. Wir haben zu dem Thema auch etwas vorgestellt, wir haben drei Listen (Plakate) entworfen diese hatten die Titel:

Bei den Vorbereitungen

“Was fehlt uns in Lüneburg?”, “Was ist verbesserungswürdig in Lüneburg?” und “Was finden wir gut in Lüneburg?”. Wir haben uns für das Thema entschieden, weil uns das Thema Interessiert. Das Vorbereiten hat uns auch Spaß gemacht.

Diese Stadtpläne haben wir in den vergangenen Wochen gemalt, nach diesen Stadtplänen haben wir auch die Plakate erstellt und werden nach dem anderen, unteren Stadtplan eine Tonstadt bauen.

Das Treffen im Glockenhaus

Bei unserem Vortrag

Wir haben uns um ca. 17:00 Uhr in der AlltagsKulturWerkstatt getroffen und sind dann gemeinsam zum Glockenhaus gegangen. Wir waren ca.18:40 Uhr dran. Wir haben gemeinsam vorgestellt und alles lief gut. Dann haben wir uns zu verschiedenen Thementischen zusammengesetzt und haben diese Arbeit dann auch vorgestellt.

Unser End-Stadtplan

Spontandemo der “Seebrücke” auf Lüneburger Marktplatz

Etwa 50 Menschen demonstrierten spontan und laut gegen die Haltung des Rates der Hansestadt Lüneburg

Nach dem im Rat der Hansestadt eingebrachten und erfolglosen Antrag, Lüneburg zum “Sicheren Hafen” zu machen, zogen am Abend rund 50 teils aufgebrachte Menschen auf den Marktplatz vor dem Rathaus, um ihrem Ärger in einer spontan angemeldeten Kundgebung und anschließenden Demonstration durch die Innenstadt Luft zu machen.

Direkt nach der Ratssitzung auf dem Marktplatz

Die “Seebrücke Lüneburg” hatte mit einer Petition und dem Vorschlag an den Rat versucht, die Stadt dazu zu bewegen, mehr Geflüchtete aufzunehmen, als der Verteiler*innenschlüssel vorsieht. Dadurch sollte unterstrichen werden, dass die Lüneburger*innen sich wünschen, den Menschenrechten zu folgen und nicht einem rechten Konsens, der das Ertrinken im Mittelmeer hinnimmt.

Die verschiedenen Redebeiträge betonten, dass mit der heutigen Ratssitzung klar sei, dass den ablehnenden Ratsparteien die Menschenrechte mehr oder weniger egal seien. Es sei abscheulich, dass im Mittelmeer täglich Menschen ertrinken müssten und jene kriminalisiert und verfolgt würden, die ihrer Pflicht folgten, den Menschenrechten Geltung zu verschaffen – dies wäre nun in Lüneburg auch ähnlich. Jene, die die Forderung erheben, Lüneburg zum Sicheren Hafen zu machen würden abgestraft.

Die meiste Kritik richtete sich an die SPD-Fraktion im Rat, die mit ihrem Gegenantrag und ihren Redebeiträgen deutlich gemacht hätte, wie sie zu den Menschenrechten stünde. Sie (die SPD-Fraktion) würde die Schwächsten in der Gesellschaft –Arbeitslose, Wohnungslose und Flüchtlinge– gegeneinander ausspielen, statt sich vor diese zu stellen und für sie da zu sein.

Lisas Poetry zum #fridaysforfuture

Lisa Brenner, Studierende hier in Lüneburg, hat diesen Poetry im Hinblick auf die #fridaysforfuture verfasst und ihn am vergangenen Freitag bei der letzten Freitagsdemo auf dem Lüneburger Marktplatz vorgetragen.
Ein Video der Demo und Kundgebungsbeitägen ist auf der Webpräsenz der Sozialistischen Jugend – Die Falken unter der URL http://www.falken-nordniedersachen.de im Internet zu sehen.
Darin auch ein Ausschnitt von Lisas Gedicht.

22. Februar ’19: #fridaysforfuture in Lüneburg

Am sechsten Freitag in Folge, punkt 12:00 Uhr demonstrierten auf dem Lüneburger Marktplatz und quer durch die olle Salzstadt deutlich mehr als 200 Schüler*innen, Studierende und weitere Erwachsene – auch die “Omas gegen Rechts” waren dabei…

15. Februar ’19: #fridaysforfuture in Lüneburg

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Wo ist Planet B?

Auch an diesem Freitag, dem 15. Februar 2019, gingen bundes-, europa-, weltweit wieder zigtausende Schülerinnen und Studierende auf die Straßen und Plätze, um an die Verantwortlichen zu appellieren, sich doch endlich des menschengemachten Klimakollapses anzunehmen und für Klimagerechtigkeit zu wirken.
Wir waren in Lüneburg dabei und haben mit einigen der rund 150 Akteurinnen gesprochen, die sich hier Freitag für Freitag auf dem Marktplatz vor dem gelben Rathaus versammeln… Am nächsten Freitag, dem 22. Februar soll es wieder ganz groß werden. Es ist dafür eine Demonstration und eine Mahnwache angemeldet. Die Hoffnung ist groß, dass diesmal der Rekord von rund 450 Schüler*innen vom 18. Januar gebrochen wird…

“Fridays for future” gehen (natürlich) weiter!

Der nächste offiziell angemeldete Schulstreik in Lüneburg ist für Freitag, den 22. Februar 2019 geplant – aber am kommenden Freitag, dem 15. Februar werden sich sicher die Aktivist*innen auch nicht davon abhalten lassen zu streiken – hoffentlich!

Letzte Woche kamen spontan rund 40 junge Menschen zusammen…

Jeden Freitag, ab 12:00 Uhr versammeln sich junge Menschen, um es der Impulsgeberin Greta Thunberg aus Schweden gleich zu machen… Aber darauf lässt sich die Bewegung nicht nur reduzieren. Denn jede*r Einzelne hat offenbar verstanden: Ohne einen eigenen Einsatz wird sich nichts verändern! Und der Satz von Greta: “Ich frage mich, welchen Sinn es hat, in der Schule für eine Zukunft zu lernen, wenn es diese Zukunft wegen der Umweltschäden bald nicht mehr gibt. Deswegen ist mir der Streik wichtiger als Schule.” (zitiert nach Bayrischer Rundfunk, 2019) haben alle verinnerlicht.

Diesmal blieb es aber nicht nur bei einer Kundgebung, sondern es wurde sehr mobil
– der Demozug bewegte sich durch die Innenstadt

18. Januar ’19: #fridaysforfuture in Lüneburg

Am Freitag, punkt 12:00 Uhr demonstrierten auf dem Lüneburger Marktplatz rund 450 Schüler*innen…

Und noch ein paar Fotos bei uns auf Instagram:

https://www.instagram.com/p/BsyXHtun9g6/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Seebrücke Lüneburg: “Lüneburg zum sicheren Hafen erklären”

Seit Monaten engagiert sich die Initiative “Seebrücke Lüneburg” mit vielfältigen Aktionen, Mahnwachen und Demos in der Stadt. Erreicht werden soll, dass sich Lüneburg zu einem “Sicheren Hafen” erklärt und damit –auch öffentlich– deutlich macht: Wir setzen uns für Menschen in Not ein, die aus den unterschiedlichen, meist lebensbedrohlichen Gründen ihr Land verlassen.

Denn niemand flüchtet ohne triftigem Grund aus ihrem*seinem gewohnten, sozialen Umfeld. Zudem fliehen die meisten Menschen von einem armen Land ins nächste. Nur ein Bruchteil der weltweiten Fluchtbewegungen kommt in den reichen Staaten des globalen Nordens und somit auch in der EU oder in Deutschland an.

Aktuelle Zahlen von Seebrücke Lüneburg

Die Fluchtgründe haben aber in sehr vielen Fällen hier, in den kapitalistischen Staaten des globalen Nordens, ihre Ursachen: Angefangen von der Ausbeutung von Rohstoffen, die aus armen, unterdrückten Staaten – meist des globalen Südens kommen, bis hin zu unserem Lebensstil einer Wegwerfgesellschaft, die in immer kürzeren Zyklen aus hochwertigen Rohstoffen, wie Erdöl für Plastik oder seltenen Erden, wie Coltan (Smartphone-Produktion) im Handumdrehen Müll macht. All das wirkt sich direkt auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesen Ländern aus.

Nicht selten werden in diesen Staaten korrupte Regiemen von der westlichen, reichen Welt gestützt oder gar installiert, um Wirtschaftswege offen zu halten, Märkte zu schaffen oder zu vergrößern und Profite zu maximieren.

Wenn dann einige Menschen auf ihrer Flucht hier ankommen, dann regt sich offenbar Widerstand – ohne die Gründe zu hinterfragen und vor allem die Ursachen in den Blick zu nehmen. Und vor allem: das unveräußerliche Menschenrecht eines jeden Menschen auf Leben und körperliche Unversehrtheit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen!

Deshalb fordern wir mit der Seebrücke Lüneburg!

Macht Lüneburg zum “sicheren Hafen”

…und zeichnet die Online-Petition – JETZT und SCHNELL: