Erste Lüneburger “Fridays for Future”-Demo in den Sommerferien

Plakat "Aufstand oder Aussterben" auf der 1. Sommerferiendemo von Fridays for Future in Lüneburg
Plakat auf der 1. Sommerferiendemo von Fridays for Future in Lüneburg

Trotz Sommerlochs kamen heute rund 60 größtenteils Jugendliche Klimaaktivist*innen zunächst auf dem Marktplatz und später zu einer Demo durch die Stadt zusammen.

Nach dem Motto: “Die Klimakatastrophe macht auch keine Sommerferien” wurde darauf hingewiesen, dass auch nach mehr als einem halben Jahr massiver Klimaproteste, so gut, wie noch nichts von Seiten der Politik passiert sei. Ja, schöne Worte und “Umarmungen” der einzelnen Parteien… Aber klimarettende Programmatiken seien noch sehr in den Anfängen, wenn sie überhaupt zu spüren seien. Dies mache bei einigen Jugendlichen schon das Gefühl von Frust aus.

Nichts desto trotz spüren viele Menschen durch die anhaltenden Klimaproteste wieder Motivation, sich politisch einzubringen – auch ältere Menschen ließen sich mitreißen und begeistern sich neu zu engagieren.

Die Sommerferien sind sicher eine “saure Gurkenzeit” für eine so schnell gewachsene Bewegung, wie FFF, aber das Thema sei auch nach der freien Zeit, in der viele im Urlaub sind, noch aktuell. Und für so eine bewegungstechnische Trockenzeit sind 60 Demonstrant*innen doch eine wirklich stattliche Zahl!

Mitgliederversammlungen und Unterbezirkskonferenz wählen neue Vorstände für Lüneburg und Nordniedersachsen

Pressemitteilung von Sonntag, 7. Juli 2019

Himbergen. Die Sozialistische Jugend – Die Falken haben am Wochenende bei zwei Mitgliederversammlungen in den Ortsverbänden Lüneburg Stadt und Lüneburg Land jeweils neue Vorstände gewählt.

Im OV Lüneburg Stadt wurden Emma Goroncy und Antka Schwaderer (beide 16) zu den Vorsitzenden gewählt.
Im OV Lüneburg Land (alle Gruppen außerhalb der Stadt Lüneburg, die noch keine eigenen Ortsverbände gegründet haben), sind Anton Geilich (16) und Sorusch Ebrahimi (30) gewählt worden.

Anschließend fand die Unterbezirkskonferenz mit zahlreichen Anträgen und den Wahlen des Unterbezirksvorstandes statt.

Der bisherige erste Vorsitzende des Unterbezirks Sorusch Ebrahimi und der Referent für Internationales Stefan Borell du Vernay wurden beide mit großem Dank aus ihren Ämtern verabschiedet. Die zweite Vorsitzende in der Doppelspitze, Johanna Wedekind, sowie die bisherige Kassiererin Anne Schimke waren leider verhindert, sodass ihnen nur in Abwesenheit für ihren jahrelangen Einsatz gedankt werden konnte.

Die neue Doppelspitze besteht aus den beiden 25-Jährigen Sarah Kaufmann (OV Lüneburg Stadt) und Christian Dose (OV Niederelbe). Die Kasse übernimmt ab sofort Madita Zilien. Sorusch Ebrahimi löst Stefan Borell du Vernay als verantwortliche Person für das Internationale Referat des Unterbezirks ab.

Mit den engagierten neuen Vorständen brechen die Falken in eine gute Zukunft auf. Es wurden mit Anträgen und Perspektiv-Diskussionen viele spannende Impulse für die nächsten zwei Jahre gesetzt.

Seebrücke-Demo: Solidarität mit der Besatzung der Sea-Watch 3!

Frontbanner vor der Demo

Heute kamen in Lüneburg rund 400 Menschen zusammen, um ihrer Solidarität mit der Besatzung des Rettungsschiffs Sea-Watch 3 und vor allem mit Carola Rackete Ausdruck zu verleihen. Auch wenn Carola in Italien zunächst wieder aus der Haft entlassen wurde, droht ihr und den anderen Besatzungen von Rettungsschiffen, wie z.B. der LifeLine hohe Strafen.

Wir sagen: Menschen zu retten, ist kein Verbrechen!

Grundsätzlich muss das Europäische Grenzregime sich wieder an den vorgegebenen Grund- und Menschenrechten orientieren. Es nützt nichts, dies nur in Sonntagsreden zu betonen und schon am Sonntagnachmittag der Hetze und dem Druck der Neofaschist*innen und Rechtspopulist*innen zu weichen. Die Realpolitik muss sich an den Grundwerten der westlichen Demokratien orientieren!!!

In vielen europäischen Städten gingen insgesamt rund 30.000 Menschen für Menschenrechte auf die Straße.

Pressemitteilung: Übergriffe und Morddrohungen: Rechter Straßenterror in Braunschweig ist für uns Alltag

Jagdszene in Braunschweig: Nazis jagen eine*n Antifaschist*in
Jagdszene in Braunschweig: Nazis jagen eine*n Antifaschist*in

Mitglieder der militanten Neonaziszene in Braunschweig haben eine öffentliche Morddrohung gegen den Sprecher des Bündnisses gegen Rechts ausgesprochen und sich dabei direkt auf den Mord an Walter Lübcke bezogen. Schon früher übten sie häufig Gewalt gegen linke und zivilgesellschaftliche Gruppen aus – auch gegen die SJD – Die Falken. In Lüneburg sind solche neonazistischen Zusammenhänge ebenfalls unterwegs. Anschläge auf den Falken-Bulli und den Falken-Laden sind vor einigen Jahren gehäuft geschehen. Aber den Tod von Menschen nehmen sie dabei in Kauf. So haben Neonazis vor einiger Zeit versucht, einem Antifaschisten ein Messer in den Rücken zu rammen – direkt vor dem Gewerkschaftshaus. Nur durch eine schnelle, abwehrende Reaktion konnte er sich damals, schwer verletzt retten…

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Fridays for Future: Wir machen unsere Hausaufgaben…

“Wir machen unsere Hausaufgaben,
macht Ihr Eure!”

Am gestrigen Freitag kamen wieder Schüler*innen und auch ältere Semester zusammen – diesmal allerdings auf dem Lambertiplatz, in chilligerer Lernatmosphäre, als dies zu Beginn des strudeligen Stadtfestes auf dem Marktplatz möglich gewesen wäre…
Sie trafen sich, um zu protestieren und … ja, um ihre Hausaufgaben zu machen.
Es stand also Mathe, Werte und Normen, Physik, Gesellschaftslehre und Geschichte auf dem Plan – eigentlich, wie jede Woche. Denn die wöchentlichen Streiks sind purer Politikunterricht, Matheunterricht und Deutsch, sowie Fremdsprachen sowieso…

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Gorleben lebt und Falken sind dabei…

Freundschaft!-Banner
Unser “Freundschaft”-Banner in Gorleben

Kulturelle Landpartie. Widerstandspartie. Gorleben. Einen Tag ruhte das Wendland in der Fläche, um sich am Brennpunkt der Atomauseinandersetzung, in Gorleben zu versammeln und zu feiern.
Denn, wie die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) in ihrem aktuellen Newsletter mitteilt:

„Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass das Endlagerprojekt in Gorleben nicht aufgegeben wurde“, betont BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die Demo rund um die 2,4 Kilometer lange Festungsmauer öffne vielen Menschen die Augen. Und: „Wir erklären, dass die Endlagersuche viele Mängel hat, das Festhalten an Gorleben ist allerdings ein gewichtiger. Und wir wollen einmal glauben, was uns Politiker*innen sagen: Würde es mit rechten Dingen zugehen, wird Gorleben bei der Endlagersuche wegen seiner geologischen Mängel rausfallen.“

Quelle: Newsletter der Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) vom 8. Juni 2019
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Beteiligungsprojekt für Jugendliche in unserer Zukunftsstadt 2030+

Hej! Hallo! MOIN!

Ein Bild eines Ortsschildes als Logo des Wettbewerbs Zukunftsstadt Lüneburg

Wir von Zukunftsstadt 2030+ sind gerade dabei ein neues Konzept zu entwickeln. Da es sich um die Partizipation und Beteiligung von Kinder und Jugendlichen handelt, brauchen wir DEINE MEINUNG!
Wir laden dich und deine Freund*innen am Donnerstag den 13.06.2019 um 14:30 Uhr zu Kuchen und Eis ein.
Wir wollen ein offenes Gespräch in der Gruppe haben. Es geht um Möglichkeiten sich in der Stadt einzubringen. Schwerpunkt wird der Zugang zu Informationen sein. Das klingt komisch, wird aber spannend! Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Lambertiplatz an der Informationstafel (neben der Bushaltestelle). Für weitere INFOS wende dich an die Falken Kontaktadresse, die leitet dich an uns weiter. Wir freuen uns auf DICH und deine Ideen.

Mit lieben Grüßen, das Zukunftsstadt 2030+ Team
(Celine, Camila und Ida)

Anti-Rassistisches Wochenende beim CORACI-Festival

Junge Besucher*in unseres Kinderschminkstandes beim Coraci 2019
Unser Falken-Stand

Auch bei diesem 10. CORACI-Festival waren wir Falken mit einem großen Stand wieder vertreten. Mit einem selbstmach-Henna-Tattoo-Stand, Kinderschminken, diversem Merchandising (Sticker, Flyer, Zeitungen und die beliebten “Ausbeutel”) und vor allem unserer “Falcons for Future”-Instagram-Fotoaktion waren wir an diesem Nachmittag am Start. Durchweg gut besucht, von jungen, jüngeren und jung gebliebenen Interessent*innen, war der Nachmittag, bis in den Abend hinein ein Happening. Und dies bei guter Musik, beispielsweise der Punkband “Tischlerei Lischitzki” und anderen klasse Musiker*innen…

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr… Mal sehen, was wir uns dann für Euch ausdenken 🙂

24. Mai ’19: #fridaysforfuture in Lüneburg – Globaler Aktionstag – die 23. Demo…

Weltweiter Klima-Aktionstag in über 280 Orten in der Bundesrepublik, in über 1660 Orten weltweit (Quelle: https://fridaysforfuture.de/24mai-ruckblick/).
Allein in Deutschland waren über 320.000 Menschen auf der Straße, immer mehr Erwachsene solidarisieren sich mit den Kindern und Jugendlichen.
In Lüneburg waren es diesmal mehr als 1.100 Menschen! (Quelle: Genaue Zählung der FFF-Orga)
Erstmals mit einem Redebeitrag dabei: Die Kindergruppe “Rot ist mehr als eine Farbe” des Jugendverbands SJD-Die Falken aus Lüneburg.

Inspiriert durch die Schwedin Greta Thunberg versammelten sie sich diesmal schon um 11:00 Uhr vor dem Rathaus und zogen mit einem mächtigen Demozug durch die Lüneburger Innenstadt.

Abschlussveranstaltung von “Dinner for Two” mit der SPD

Landratskandidat Norbert Meyer (SPD) begrüßt die Jugendlichen beim “Dinner for Two”

Mit der SPD ging am gestrigen Donnerstag nun pünktlich vor der Europa- und Landratswahl unsere Veranstaltungsreihe “Dinner for Two” zuende.
Und es war ein fulminantes Ende: Sowohl, was die streitbare Diskussion, als auch, was die Teilnehmer*innenzahl anging.
Bei dieser Veranstaltung mit dem Landratskandidaten Norbert Meyer und der Europaabgeordneten Anja Kramer trafen die Jugendlichen auf zwei Politiker*innen, die sowohl für Ihre Ämter kämpfen, als auch die Verbindungen zwischen beiden Ebenen – der Europa- und der Landkreisebene – spürbar machen konnten.

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