Fridays for Future: Wir machen unsere Hausaufgaben…

“Wir machen unsere Hausaufgaben,
macht Ihr Eure!”

Am gestrigen Freitag kamen wieder Schüler*innen und auch ältere Semester zusammen – diesmal allerdings auf dem Lambertiplatz, in chilligerer Lernatmosphäre, als dies zu Beginn des strudeligen Stadtfestes auf dem Marktplatz möglich gewesen wäre…
Sie trafen sich, um zu protestieren und … ja, um ihre Hausaufgaben zu machen.
Es stand also Mathe, Werte und Normen, Physik, Gesellschaftslehre und Geschichte auf dem Plan – eigentlich, wie jede Woche. Denn die wöchentlichen Streiks sind purer Politikunterricht, Matheunterricht und Deutsch, sowie Fremdsprachen sowieso…

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Gorleben lebt und Falken sind dabei…

Freundschaft!-Banner
Unser “Freundschaft”-Banner in Gorleben

Kulturelle Landpartie. Widerstandspartie. Gorleben. Einen Tag ruhte das Wendland in der Fläche, um sich am Brennpunkt der Atomauseinandersetzung, in Gorleben zu versammeln und zu feiern.
Denn, wie die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) in ihrem aktuellen Newsletter mitteilt:

„Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass das Endlagerprojekt in Gorleben nicht aufgegeben wurde“, betont BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die Demo rund um die 2,4 Kilometer lange Festungsmauer öffne vielen Menschen die Augen. Und: „Wir erklären, dass die Endlagersuche viele Mängel hat, das Festhalten an Gorleben ist allerdings ein gewichtiger. Und wir wollen einmal glauben, was uns Politiker*innen sagen: Würde es mit rechten Dingen zugehen, wird Gorleben bei der Endlagersuche wegen seiner geologischen Mängel rausfallen.“

Quelle: Newsletter der Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) vom 8. Juni 2019
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Beteiligungsprojekt für Jugendliche in unserer Zukunftsstadt 2030+

Hej! Hallo! MOIN!

Ein Bild eines Ortsschildes als Logo des Wettbewerbs Zukunftsstadt Lüneburg

Wir von Zukunftsstadt 2030+ sind gerade dabei ein neues Konzept zu entwickeln. Da es sich um die Partizipation und Beteiligung von Kinder und Jugendlichen handelt, brauchen wir DEINE MEINUNG!
Wir laden dich und deine Freund*innen am Donnerstag den 13.06.2019 um 14:30 Uhr zu Kuchen und Eis ein.
Wir wollen ein offenes Gespräch in der Gruppe haben. Es geht um Möglichkeiten sich in der Stadt einzubringen. Schwerpunkt wird der Zugang zu Informationen sein. Das klingt komisch, wird aber spannend! Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Lambertiplatz an der Informationstafel (neben der Bushaltestelle). Für weitere INFOS wende dich an die Falken Kontaktadresse, die leitet dich an uns weiter. Wir freuen uns auf DICH und deine Ideen.

Mit lieben Grüßen, das Zukunftsstadt 2030+ Team
(Celine, Camila und Ida)

Anti-Rassistisches Wochenende beim CORACI-Festival

Junge Besucher*in unseres Kinderschminkstandes beim Coraci 2019
Unser Falken-Stand

Auch bei diesem 10. CORACI-Festival waren wir Falken mit einem großen Stand wieder vertreten. Mit einem selbstmach-Henna-Tattoo-Stand, Kinderschminken, diversem Merchandising (Sticker, Flyer, Zeitungen und die beliebten “Ausbeutel”) und vor allem unserer “Falcons for Future”-Instagram-Fotoaktion waren wir an diesem Nachmittag am Start. Durchweg gut besucht, von jungen, jüngeren und jung gebliebenen Interessent*innen, war der Nachmittag, bis in den Abend hinein ein Happening. Und dies bei guter Musik, beispielsweise der Punkband “Tischlerei Lischitzki” und anderen klasse Musiker*innen…

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr… Mal sehen, was wir uns dann für Euch ausdenken 🙂

24. Mai ’19: #fridaysforfuture in Lüneburg – Globaler Aktionstag – die 23. Demo…

Weltweiter Klima-Aktionstag in über 280 Orten in der Bundesrepublik, in über 1660 Orten weltweit (Quelle: https://fridaysforfuture.de/24mai-ruckblick/).
Allein in Deutschland waren über 320.000 Menschen auf der Straße, immer mehr Erwachsene solidarisieren sich mit den Kindern und Jugendlichen.
In Lüneburg waren es diesmal mehr als 1.100 Menschen! (Quelle: Genaue Zählung der FFF-Orga)
Erstmals mit einem Redebeitrag dabei: Die Kindergruppe “Rot ist mehr als eine Farbe” des Jugendverbands SJD-Die Falken aus Lüneburg.

Inspiriert durch die Schwedin Greta Thunberg versammelten sie sich diesmal schon um 11:00 Uhr vor dem Rathaus und zogen mit einem mächtigen Demozug durch die Lüneburger Innenstadt.

Abschlussveranstaltung von “Dinner for Two” mit der SPD

Landratskandidat Norbert Meyer (SPD) begrüßt die Jugendlichen beim “Dinner for Two”

Mit der SPD ging am gestrigen Donnerstag nun pünktlich vor der Europa- und Landratswahl unsere Veranstaltungsreihe “Dinner for Two” zuende.
Und es war ein fulminantes Ende: Sowohl, was die streitbare Diskussion, als auch, was die Teilnehmer*innenzahl anging.
Bei dieser Veranstaltung mit dem Landratskandidaten Norbert Meyer und der Europaabgeordneten Anja Kramer trafen die Jugendlichen auf zwei Politiker*innen, die sowohl für Ihre Ämter kämpfen, als auch die Verbindungen zwischen beiden Ebenen – der Europa- und der Landkreisebene – spürbar machen konnten.

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Die Partei “DIE LINKE” zu Besuch beim Dinner for Two…

Landratskandidat Markus Graff (DIE LINKE) zu Gast bei unserem Dinner4Two

Was ist da schiefgelaufen? Nur 2 Gäste bei unserer Dinner for Two-Veranstaltung bei der Partei “DIE LINKE”. Dank unserer beiden jugendlichen Moderator*innen Charlotte und Alex wurde sie aber trotzdem zu einer spannenden, kritischen und informativen Veranstaltung.

Markus Graff, Michèl Pauli und Janis Wisliceny stellten sich allen Fragen und Diskussionen sehr ehrlich und authentisch. Gleichwohl war die Enttäuschung durch die mangelnde Resonanz spürbar.

Es ging, wie auch in den anderen Veranstaltungen vorrangig um das Thema Klimaschutz, Fridays for Future, Kohleabbau und die Folgen für das Klima und die betroffenen Gebiete und deren Arbeitsmarktsituation. Aber es ging auch um Bildungspolitik, Jugendarbeit und die Auswirkungen der um sich greifenden Ganztagsschule auf die außerschulische Jugendarbeit.

Auch die Unterschiede zwischen dem Landratskandidaten Graff und den Mitbewerber*innen war Thema. Hier wurde auch die stille Duldung des Kandidaten der CDU durch die AfD diskutiert und wurde durch die Jugendlichen nicht gutgeheißen. Würde dies etwa bedeuten, dass es eine Annäherung zwischen der CDU und der AfD geben? Sozusagen, als Gegenleistung?

Dinner for Two geht in die Zielgerade…

In dieser Woche, der letzten Woche vor den Wahlen, starten wir die “Rote Rakete”

Als erstes, am morgigen Dienstag, dem 21. Mai 2019, wie immer um 16:00 Uhr mit der Partei DIE LINKE, diesmal im Finke Café & Community.
Und am Donnerstag, dem 23. Mai 2019, ebenfalls um 16:00 Uhr, dann aber im Jugendzentrum Stadtmitte* kommen die Kandidat*innen der SPD.

Wir freuen uns auf Euch, die Veranstaltung und natürlich nicht zuletzt auf die Kandidat*innen!!!

Der aktualisierte Flyer unserer Veranstaltungsreihe “Dinner for Two” 2019

Fridays for Future – Podiumsdiskussion

FFF-Podium mit allen Parteivertreter*innen
Das Podium mit den FFF-Moderator*innen, die einen durchweg klasse Job gemacht haben!

Großartig organisiert und toll vorbereitet war die Podikumsdiskussion der Jugendlichen von “Fridays for Future”-Lüneburg am letzten Freitag. “Erst auf die Demo und dann zur Podiumsdiskussion”… diesem Aufruf folgten rund 25 Jugendliche und nochmal soviele Erwachsene.

Die Statements der Organisator*innen zum Auftakt der Diskussion wurden von Lisa und Karla vorgetragen und setzten den Maßstab, an dem sich die Politiker*innen der LINKEN, Volt, Grünen, SPD und FDP messen lassen mussten.

Insgesamt wirkte die Runde bis auf wenige Ausnahmen allerdings so, als hätte die Welt noch Zeit bis zum St. Nimmerleinstag, um die existenziellen Zukunftsprobleme zu lösen. Nur selten blitzte dieser Antrieb in den Redebeiträgen auf und die Zuhörer*innen bekamen das Gefühl, dass die Parteivertreter*innen begriffen hätten, wie dringend alles ist.

Bis auf zwei Anwesende auf dem Podium wurde beispielsweise nicht die Systemfrage gestellt, der Zusammenhang zwischen der kapitalistischen, auf Wachstum, Gewinne und Verwertung angelegten Wirtschaftsweise in Frage gestellt.

Dafür konnten sich alle Parteien, abgesehen von vereinzelten gegenseitigen Anwürfen gegen die “Mitbewerber*innen”, konnten sich alle Parteien jedoch mit ihren jeweiligen Profilen so weit vorstellen, dass die vielen –zum Teil– Erstwähler*innen sich ein Bild machen konnten und sicher eine Entscheidung für das eine oder andere Profil treffen konnten.

Die Veranstaltung war durchgehend angeregt und zeitweise sogar spannend. Vor allem, wenn sich die durchweg gute Moderation in die Reden einmischte und den Redner*innen signalisierte, wenn es mal wieder zu weit ausgeholt war… Alle Parteivertreter*innen waren in solchen Fällen sehr diszipliniert.

Dinner4Two mit der CDU

Landratskandidat der CDU, Jens Böther mit Kreistagsabgeordnetem Felix Petersen beim Dinner4Two des Stadtjugendrings Lüneburg, im Finke Café & Community

ja, das reimt sich sogar und die Veranstaltung war auch nicht unharmonisch.
Der Landratskandidat Jens Böther wirkte auf die meisten anwesenden Jugendlichen authentisch und nahbar. Auch an Selbstironie ließ er es nicht mangeln, zum Beispiel als er die Entstehung des Slogans „Besser Böther“ erzählte und was daraus jetzt zum Teil entstand: „Ich wurde auch schon gefragt, ob ich ‚Besser‘ mit Vorname heiß…“

Etwas zu kurz kam leider die Europaebene, da die Kandidat*in leider verhindert war. Dafür kam Herr Petersen, so dass die Kreistagsebene mit beiden Politikern doppelt vertreten war.

Hier einige (ungefilterte) Stimmen von jugendlichen Teilnehmer*innen:

Wie hast Du die Veranstaltung empfunden?

„Ich fand die Veranstaltung als durchaus angenehm, allerdings hatten die Herrn Politiker mal wieder Probleme beim Kurzfassen. Herr Böther war durchaus überzeugend und hatte einige gute Punkte, die zum Nachdenken einluden.
(Beide hatten allerdings keine Notizen whatsoever. Sind anscheinend Meister im Merken von Dingen).“

„Ich fand, die Fragen wurden einigermaßen souverän beantwortet. Allerdings wurden schwerpunktmäßig Umweltthemen behandelt, wo nun wenig Differenzen bestanden. Beim Thema Soziales hätte es mehr Krach gegeben, aber da kam eigentlich auch von unserer Seite nichts.“

„Das war irgendwie sehr gezwungen, teilweise etwas langweilig, durch das ganze Wirtschaftsgelaber, aber auch irgendwie gezwungen. Vorallem die Vorwürfe oder kritische Sachen in Watte gepackt“

Was ist für Dich von der Veranstaltung hängen geblieben?

„Hängen geblieben ist für mich persönlich, die Aussage, das Projekte besser sind als dauerhafte Räte (etc.), wenn man nach Böther geht.“

„Hängen beglieben ist: Sie können praktisch nichts mehr machen, weil sie nicht genug Geld haben und was sie machen können, haben sie schon gemacht oder es ist ‚in Arbeit’“

Was hat Dir der Auftritt der beiden Partei-Vertreter, Herr Böther und Herr Petersen, gebracht?

„Ich weiß wen ich nicht wähle und ich weiß jetzt warum er sein Wahlplakat so bescheuert gemacht hat?“