#fridaysforfuture in Lüneburg

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Wo ist Planet B?

Auch an diesem Freitag, dem 15. Februar 2019, gingen bundes-, europa-, weltweit wieder zigtausende Schülerinnen und Studierende auf die Straßen und Plätze, um an die Verantwortlichen zu appellieren, sich doch endlich des menschengemachten Klimakollapses anzunehmen und für Klimagerechtigkeit zu wirken.
Wir waren in Lüneburg dabei und haben mit einigen der rund 150 Akteurinnen gesprochen, die sich hier Freitag für Freitag auf dem Marktplatz vor dem gelben Rathaus versammeln… Am nächsten Freitag, dem 22. Februar soll es wieder ganz groß werden. Es ist dafür eine Demonstration und eine Mahnwache angemeldet. Die Hoffnung ist groß, dass diesmal der Rekord von rund 450 Schüler*innen vom 18. Januar gebrochen wird…

“Fridays for future” gehen (natürlich) weiter!

Der nächste offiziell angemeldete Schulstreik in Lüneburg ist für Freitag, den 22. Februar 2019 geplant – aber am kommenden Freitag, dem 15. Februar werden sich sicher die Aktivist*innen auch nicht davon abhalten lassen zu streiken – hoffentlich!

Letzte Woche kamen spontan rund 40 junge Menschen zusammen…

Jeden Freitag, ab 12:00 Uhr versammeln sich junge Menschen, um es der Impulsgeberin Greta Thunberg aus Schweden gleich zu machen… Aber darauf lässt sich die Bewegung nicht nur reduzieren. Denn jede*r Einzelne hat offenbar verstanden: Ohne einen eigenen Einsatz wird sich nichts verändern! Und der Satz von Greta: “Ich frage mich, welchen Sinn es hat, in der Schule für eine Zukunft zu lernen, wenn es diese Zukunft wegen der Umweltschäden bald nicht mehr gibt. Deswegen ist mir der Streik wichtiger als Schule.” (zitiert nach Bayrischer Rundfunk, 2019) haben alle verinnerlicht.

Diesmal blieb es aber nicht nur bei einer Kundgebung, sondern es wurde sehr mobil
– der Demozug bewegte sich durch die Innenstadt

“#Fridays for future” in Lüneburg

Am Freitag, punkt 12:00 Uhr demonstrierten auf dem Lüneburger Marktplatz rund 450 Schüler*innen…

Und noch ein paar Fotos bei uns auf Instagram:

https://www.instagram.com/p/BsyXHtun9g6/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Seebrücke Lüneburg: “Lüneburg zum sicheren Hafen erklären”

Seit Monaten engagiert sich die Initiative “Seebrücke Lüneburg” mit vielfältigen Aktionen, Mahnwachen und Demos in der Stadt. Erreicht werden soll, dass sich Lüneburg zu einem “Sicheren Hafen” erklärt und damit –auch öffentlich– deutlich macht: Wir setzen uns für Menschen in Not ein, die aus den unterschiedlichen, meist lebensbedrohlichen Gründen ihr Land verlassen.

Denn niemand flüchtet ohne triftigem Grund aus ihrem*seinem gewohnten, sozialen Umfeld. Zudem fliehen die meisten Menschen von einem armen Land ins nächste. Nur ein Bruchteil der weltweiten Fluchtbewegungen kommt in den reichen Staaten des globalen Nordens und somit auch in der EU oder in Deutschland an.

Aktuelle Zahlen von Seebrücke Lüneburg

Die Fluchtgründe haben aber in sehr vielen Fällen hier, in den kapitalistischen Staaten des globalen Nordens, ihre Ursachen: Angefangen von der Ausbeutung von Rohstoffen, die aus armen, unterdrückten Staaten – meist des globalen Südens kommen, bis hin zu unserem Lebensstil einer Wegwerfgesellschaft, die in immer kürzeren Zyklen aus hochwertigen Rohstoffen, wie Erdöl für Plastik oder seltenen Erden, wie Coltan (Smartphone-Produktion) im Handumdrehen Müll macht. All das wirkt sich direkt auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesen Ländern aus.

Nicht selten werden in diesen Staaten korrupte Regiemen von der westlichen, reichen Welt gestützt oder gar installiert, um Wirtschaftswege offen zu halten, Märkte zu schaffen oder zu vergrößern und Profite zu maximieren.

Wenn dann einige Menschen auf ihrer Flucht hier ankommen, dann regt sich offenbar Widerstand – ohne die Gründe zu hinterfragen und vor allem die Ursachen in den Blick zu nehmen. Und vor allem: das unveräußerliche Menschenrecht eines jeden Menschen auf Leben und körperliche Unversehrtheit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen!

Deshalb fordern wir mit der Seebrücke Lüneburg!

Macht Lüneburg zum “sicheren Hafen”

…und zeichnet die Online-Petition – JETZT und SCHNELL:

Grandiose Jugendversammlung zu Rechtspopulismus im Glockenhaus

Jugendversammlung mit vielen Infos

Es ging um die Frage “Wie umgehen mit Rechtspopulismus und rechten Sprüchen?” – also ein hochaktuelles Thema. Eingeladen waren Jugendliche der Stadt, die diese Frage beschäftigt und nach Hintergrundinfos und Lösungen ausschau halten. Und das waren gestern nicht wenige: Knapp unter 30 Jugendliche fanden sich im Lüneburger Glockenhaus ein und hörten zunächst ein kurzes Impulsreferat der Referentin der Mobilen Beratung gegen Rechts in Niedersachsen.

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Demo für Klimagerechtigkeit in Lüneburg

Trotz Kälte und ungemütlichen aber wenigstens trockenen Wetters kamen am heutigen Samstag im Clamartpark rund 350 zumeist junge Menschen zusammen, um für Klimagerechtigkeit und gegen eine weitere Verfeuerung von Kohle zu demonstrieren. In den zahlreichen Redebeiträgen wurde betont, dass es um die Zukunft – gerade der jungen Generation – gehe. Sie hätten es auszubaden, wenn jetzt nicht schnell gehandelt werde.

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“Rot ist mehr als eine Farbe” – Neue Gruppe der Falken-Lüneburg

Sie treffen sich einmal in der Woche, arbeiten multimedial, analog und digital und machen Kunst – irgendwann auch im Öffentlichen Raum…

Vor gut 4 Wochen fand das erste Treffen mit rund 7 Kindern im Alter von ca. 10 bis 12 Jahren statt. Es wurde die Stadt Lüneburg erkundet, mit Digitalrecordern Stimmungen und Geräusche dieser Stadt eingefangen und Fotos erstellt. Thema war: Welche Architektur spricht Dich an, welche schockt Dich ab…

Die Ergebnisse wurden ausgewertet und es ging zunächst mit der Suche nach charakteristischen oder ungewöhnlichen Sounds weiter. Es wurden sogenannte “Fieldrecordings” in mehreren Kleingruppen aufgenommen und sich anschließend gegenseitig vorgespielt.

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Kein Heldengedenken am Mahnmal in der Lindenstraße

Zahlreiche Antifaschist*innen waren bereits am “Mahnmal für die Opfer des Faschismus” in der Lindenstraße, als die Ratsvertreter*innen aus dem Lüneburger Stadtrat eintrafen. Mit Bannern und Spruchbändern wurde darauf hingewiesen, dass der Spruch “Wehret den Anfängen” längst nicht mehr zeitgemäß ist – denn der Rechtspopulismus und faschistoide bis faschistische Einstellungen und Taten kommen bis weit aus der Mitte der Gesellschaft.

Hintergrund für diese Antifaschistische Mahnwache war das Auftreten der rechten AfD, die im letzten Jahr einen Kranz mit der Aufschrift “Für unsere gefallenen DEUTSCHEN SOLDATEN” am Mahnmal abwarf, um auch hier schleichend die Lufthoheit des Gedenkens zu übernehmen.

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Würdiges Gedenken im Lüneburger Tiergarten

Im Lüneburger Tiergarten kamen an diesem “Volkstrauertag” über 60 Menschen zusammen um der 256 KZ-Häftlinge zu gedenken, die dort seit Oktober 1945 bestattet wurden. Auf Befehl der englischen Truppen mussten die nun gefangenen Nazis die Umbettung vornehmen, während die vorher auch in einem anderen Teil des Tiergartens verscharrten Leichen der bestialisch ermordeten KZ-Häftlinge nun ihre letzte Ruhestätte am jetzigen Platz erhielten.

In je drei Gräberreihen rechts und links des zentralen Zuweges zum Gedenkstein erhielten sie Grabsteine mit den noch zu ermittelnden Namen der Opfer.

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Mo. 3.12.18: Jugendversammlung mit WorkShop zu “Rechtspopulismus”

Montag, 03. Dezember
16 Uhr, Glockenhaus (Glockenstraße 9,
21335 Lüneburg)

Warum das Ganze?

Stellst Du Dir auch manchmal vor, den Rechten mal so richtig die Meinung zu sagen? In der Vorstellung ist das auch ganz einfach – aber wenn man so einem Menschen gegenüber steht, sieht das schon ganz anders aus. Dann fehlen einem die Worte, gegen die Weltsicht kommt man kaum an… Dann kommt es drauf an, deren Strategien zu durchblicken und auf die Themen zu kommen, die eigentlich dahinter stehen. Darauf sind die Rechten dann nämlich wirklich nicht „gut zu sprechen“ .

 

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