29. August 2020: Antikriegstags-Demo in Lüneburg

Seit rund 2 Monaten trifft sich ein großes, Lüneburger Friedensbündnis, um auch in Lüneburg für eine mächtige Antikriegstags-Demo zu sorgen.

Instagram-Posting Antikriegstag 2020

Kommt alle am
Samstag, den
29. August 2020,
um 16:00 Uhr
zum Clamart-Park

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28.08.2020: Demo “Unser Trinkwasser gehört uns – nicht Coca Cola”

Die Bürgerinitiative “Unser Wasser” ruft auf zur Demonstration gegen den VIO-Brunnen am Freitag, 28.8.2020, 16:30 Uhr, auf dem Marktplatz am Rathaus – kommt bitte zahlreich und bringt viele bunte und kreative Plakate mit!

Es besteht Maskenpflicht. Und bringt bitte einen Regenschirm mit zu der Veranstaltung. Er hilft aufgespannt, den für die Genehmigung vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,5m einzuhalten. Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr auch einen blauen Schirm mit unserem Logo gegen eine Spende auf der Veranstaltung erwerben.

Logo der Initiative 'Unser Wasser'. Man sieht eine blaue Wasserwelle in Nahaufnahme mit dem Schriftzug 'Wasser ist Leben'

Ins Wasser gefallen II

Flyer der Aktion

Heute sollte die zweite Ferienaktion für Jugendliche stattfinden: Eine Antifaschistische Radtour zu den Orten des Faschismus in Lüneburg und Umgebung. Dabei sollten die Fragen für alle Teilnehmer*innen beantwortbar werden:

  • Was passierte im NS-Regime in der heutigen Psychiatrischen Klinik (PKL)?
  • Was war die Aktion T4″?
  • Mitten in der Innenstadt liegt das Kalandhaus. Was hat das mit den Nazis zu tun?
  • Und wo wurde im Mai 1945 die Teilkapitulation der Faschistischen Wehrmacht für Norddeutschland und Dänemark besiegelt und damit der erste Schritt zum Ende des 2. Weltkrieges in Europa gesetzt?

Dies wären nur einige Stationen unserer spannenden Radtour gewesen.

Leider fiel diese Aktion auch ins Wasser diesmal aber nur im übertragenen Sinne – es kam nur eine interessierte Person. Uns würde interessieren, woran das lag?

  • War der Beginn der Aktion, um 12:00 Uhr Mittags gegebenenfalls in der prallen Mittagshitze der Grund?
  • Oder hat Dich die Werbung für die Veranstaltung zu spät erreichen?
  • Oder waren zu viele Aktionen in der Stadt parallel (XR, Klimaaktivist*innen, etc.)?

Schreib uns doch bitte, was Dich an der Mitfahrt gehindert hat – es würde uns superdoll interessieren!!! Entweder in die Kommentare oder als Mail an jugendgruppe[at]falken-nordniedersachsen.de

Danke!

Ins Wasser gefallen…

Flyer zur Aktion
Best prepared…

Seit zwei Monaten arbeiten wir an den alternativen Sommerferienaktionen, die trotz Corona mit Hygienekonzept und allem Drum und Dran stattfinden können…

Nun war es gestern endlich soweit… Die erste lang ersehnte Aktion “Baden und Gitarre” startete – am Vormittag wurde noch Hygiene- und Aktionsmaterial, ein Fahrradanhänger organisiert, damit alles auch umweltgerecht zur Ilmenau gebracht werden kann – und alles bei strahlendem Sonnenschein.

Das Vorbereitungsteam, kurz vor Beginn der Aktion…

Die Aktion sollte um 16:00 Uhr beginnen… Das Aktionsteam war bereits um 15:30 Uhr da, um alles vorzubereiten.
Und um Punkt 16:00 Uhr begann dann… das Gewitter über Lüneburg. Da die mitgebrachten Instrumente leider nicht ganz so wassertauglich sind, musste spontan entschieden schieden werden: Die Aktion muss leider ins Wasser fallen.

Alle Sachen wurden wieder in die Lauensteinstraße gebracht… Und dort? Alles trocken und fast schon wieder sonnig…

Letztlich fanden dann doch noch zwei Besucher*innen den Weg in den Scunthorpe-Park, wo dann noch ein kleines, nettes Zusammensein stattfinden konnte.

Im Scunthorpe-Park…

Alternative Sommerferienaktionen starten!!!

Aktualisiert am 14.08.2020:

Nun ist es soweit: Wir haben 4 Aktionen (2 für Jugendliche, 2 für Kinder) geplant. Die Flyer werdet Ihr hoffentlich bald auf allen Kanälen sehen.

Melde Dich bitte dafür an, weil wir unter Corona-Bedingungen vorher wissen müssen, mit wievielen Menschen wir rechnen können/müssen.

Ganz wichtig: Wenn Du unter 18 Jahre alt bist, dann lass bitte den unten downloadbaren PDF-Zettel von Deinen Erziehungsberechtigten ausfüllen und unterschreiben. Und: Lies gern in dieser Zeit die 2. Seite des PDFs: Da stehen die wichtigsten Hygienehinweise für unsere Aktionen.

Für diejenigen, die schon Ü18 sind: Bitte druckt Euch das zweite Formular aus, was extra für Euch ist (weniger auszufüllen 🙂 ) – Wir müssen wegen Corona die Anwesenheit dokumentieren, um die Nachverfolgbarkeit bei einer Infektion so schnell wie möglich herzustellen!!!
DANKE FÜR EUER VERSTÄNDNIS UND EURE MITWIRKUNG!!!

Wir freuen uns auf Deine Anmeldung!!!

ACHTUNG: Für den Kinderaktionstag am 24.08.2020 im Scunthorpe-Park (Frommepark) benötigten wir eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt Lüneburg. Diese ist jetzt ausgesprochen worden (am 13.08.2020), so dass wir erst jetzt die Aktion bewerben konnten…

Freundschaft!
Die Falken in Lüneburg

Formular für Minderjährige. Mit Klick auf das Bild kannst Du das PDF mit der Einwilligungserklärung herunterladen
Formular für Ü18-Jugendliche. Mit Klick auf das Bild kannst Du das PDF mit der Einwilligungserklärung herunterladen

Stadtjugendring: Partizipation ist mehr als nur Ideen und Wünsche sammeln

Pressemitteilung des Stadtjugendrings Lüneburg e.V. Lüneburg, den 29.07.2020

Jugendliche organisieren Veranstaltungsformat "Dinner4Two" im Rahmen der Landrats-/Europawahl. Eine Runde Jugendlicher sitzt im Kreis mit zwei Politiker*innen, die für die jeweilige Kandidatur auf Landrats-/Europaebene stehen.
Von Jugendlichen organisiertes Partizipationsformat “Dinner4Two” zur Landrats-/Europawahl 2019
Foto: Georg Gunkel-Schwaderer / SJD-Die Falken

Der Oberbürgermeister ist kein Freund von Kinder- und Jugendparlamenten*… Na gut, wir auch nicht – so lange damit keine Entscheidungsmacht für Kinder- und Jugendliche verbunden ist. Denn gespielte Demokratie gibt’s genug – nicht nur in Lüneburg.

Und genau hier sehen wir als Stadtjugendring Lüneburg e.V. das grundsätzliche Problem bei der Kinder- und Jugendpartizipation in Lüneburg. Die derzeit diskutierten und bereits in der Umsetzung befindlichen Versuche, Kinder und Jugendliche einzubeziehen, gehen über informieren, Wünsche und Probleme abfragen nicht hinaus. Wirkliche Beteiligung braucht aber einen verstetigten und wirkmächtigeren Rahmen, als das unverbindliche „Wünsche und Kritikäußern“, bei dem dann letztlich die Verantwortung und Wirkmächtigkeit weiterhin bei den Handelnden aus „Politik“ und Verwaltung bleibt.

Vorstandsmitglied Georg Gunkel-Schwaderer kommentiert:„Warum nicht einen deutlich größeres Stück der Torte demokratischer Teilhabe an die Kinder und Jugendlichen der Stadt abgeben? Kinder und Jugendliche wollen nicht nur befragt werden, sie wollen teilhaben, mitwirken, wirklich mitbestimmen und nicht nur Zuschauer sein, bei den Entscheidungen zu ihren Belangen.“

Von Jugendlichen der Bewegung Fridays for Future organisierte Podiumsdiskussion im Landrats-/Europawahlkampf 2019
Foto: Georg Gunkel-Schwaderer / SJD-Die Falken

Daher: Lüneburg braucht wirkliche Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen, eigene Wirkmächtigkeit, ein eigenes Kinder- und Jugendbudget, damit ihre Entscheidungen auch finanziell unterlegt werden. Das so genannte „Grobkonzept zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Hansestadt Lüneburg“ ist nun fast 10 Jahre alt. Es sollte eigentlich bei der „Einbeziehung und Mitbestimmung“ (Stufe 5 & 6 des Stufenmodells) beginnen und bei Stufe 8 „Entscheidungsmacht“ das Ziel erreichen. Seit rund 10 Jahren steckt es aber genau auf den ersten Stufen fest.

Gunkel-Schwaderer ergänzt: „Das alles nur in den Stadtteilen und Stadtteilzentren zu verstecken und damit auch in seiner Wirkmacht zu teilen führt dazu, dass sich jugendliche Wirkmächtigkeit nicht bündeln und zu einer gemeinsamen Entscheidungsmacht zusammenfinden kann. Dies könnte aber durch ein verfasstes Jugendparlament, dem Entscheidungsbefugnis und ein eigenes Budget verliehen wird, passieren.“

Für den Stadtjugendring ist klar: Nach 10 Jahren gespielter Demokratie ist es höchste Zeit für echte Beteiligung!

  • Aussage nach dem Artikel „111 Wünsche für Rathauschef“, LZ vom 27.07.2020, S. 5

Black Lives Matter – Demo in Lüneburg

Rednerin der BLM-Demo im Frommepark

Heute fand in Lüneburg die erste BLM-Demo, organisiert von LASO und weiteren Initiativen seit rund einem Monat geplant statt. Und es kamen rund 400 solidarische und betroffene Menschen.

In den Redebeiträgen der BIPoC wurde die Wut deutlich, die sich durch immerwährenden Rassismus in der deutschen Gesellschaft, durch die Polizei, tagaus, tagein durch ihr ganzes Leben aufgestaut hat und nun endlich einen Ausdruck findet.

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Kundgebung zum globalen Rojava-Aktionstag

Anlässlich des globalen Aktionstages zum achten Jahrestag der Revolution in Rojava fand auch in Lüneburg am Nachmittag des 19. Juli 2020 eine Kundgebung statt. Etwa 80 Personen versammelten sich am alten Kran am Stint, um ihre Solidarität mit der kurdischen Bewegung auszudrücken. Dabei wurde erneut eine Antifa-Enternasyonal-Fahne durch die Lüneburger Polizei beschlagnahmt. In der Vergangenheit gab es bereits eine juristische Auseinandersetzung um die Symbolik der Fahne, da die Lüneburger Polizei in dieser ein verbotenes Symbol der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sieht. Das Amtsgericht Lüneburg widersprach dieser Rechtsauffassung allerdings und sieht in der Fahne ein Symbol der Antifa.

Hier die Bildergalerie der heutigen Kundgebung von Rudy Bartels.

Jugendarbeit unter Corona-Bedingungen – für die Öffentlichkeit kein Thema?

Pressemitteilung des Jugendverbands Sozialistische Jugend – Die Falken vom 19. Juni 2020

Spielende Kinder vor Corona…
©2016-2020 Georg Gunkel-Schwaderer

Jugendarbeit findet auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise statt – etwas anders und mit weniger Reichweite, aber die Jugendverbände in Stadt und Kreis geben sich gerade die größte Mühe, den Laden am Laufen zu halten.

Hilfreich dabei sind aber weder die Maßgaben des Landes Niedersachsen, die gerade für die Jugendarbeit und -verbände deutlich strengere Regeln und zögerlichere Lockerungen als in anderen Bereichen vorsehen, noch Medien, wie die Landeszeitung, für die anscheinend Jugendarbeit kein Thema zu sein scheint oder schlicht nicht stattfindet.

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Wohnprojekt UNFUG vor der Räumung?

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©2020 Rudy Bartels

Am Wochenende versammelten sich rund 300 Unterstützer*innen des Wohnprojekts “Unfug” auf dem Marktplatz, um eines deutlich zu machen: “Unfug muss bleiben!!!”.

Wir haben ein paar Stimmen eingefangen und stellen Sie Euch hier, wie im Pool der freien-radios als Radiobeitrag zum Hören zur Verfügung.

Das Wohnprojekt Unfug besteht seit rund 3 Jahren.

©2020 Rudy Bartels

Hier wohnen 10 Erwachsene, 1 Kind und 2 Babys. Das Wohnprojekt hat ein Haus auf einem großen Grundstück gekauft und zum Wohnen Bauwagen aufgestellt. Das Haus wird zwar auch zum Wohnen benutzt, dient aber auch für alle Mitbewohner*innen als Gemeinschaftsraum mit Küche und Sanitäreinrichtungen. Es wurde barrierefrei für Menschen mit und ohne Behinderung umgebaut und begreift sich als politischer, linker Freiraum.
Und das könnte wohl das größte Problem für die städtische Politik sein…
Nun sollen nach 2 Jahren Verhandlung mit der Stadt zum 1.7.2020 die Bauwagen verschwinden. Ein Räumungsbescheid liegt seit einigen Tagen auf den Tischen der Bauwagen.

Die Situation ist brandgefährlich:
Solidarität und Solidarisierung ist gefragt!
www.unfug-lg.de