Am Freitag, punkt 12:00 Uhr demonstrierten auf dem Lüneburger Marktplatz rund 450 Schüler*innen…
Und noch ein paar Fotos bei uns auf Instagram:
Jan. 19 2019
Am Freitag, punkt 12:00 Uhr demonstrierten auf dem Lüneburger Marktplatz rund 450 Schüler*innen…
Und noch ein paar Fotos bei uns auf Instagram:
Jan. 17 2019
Seit Monaten engagiert sich die Initiative „Seebrücke Lüneburg“ mit vielfältigen Aktionen, Mahnwachen und Demos in der Stadt. Erreicht werden soll, dass sich Lüneburg zu einem „Sicheren Hafen“ erklärt und damit –auch öffentlich– deutlich macht: Wir setzen uns für Menschen in Not ein, die aus den unterschiedlichen, meist lebensbedrohlichen Gründen ihr Land verlassen.
Denn niemand flüchtet ohne triftigem Grund aus ihrem*seinem gewohnten, sozialen Umfeld. Zudem fliehen die meisten Menschen von einem armen Land ins nächste. Nur ein Bruchteil der weltweiten Fluchtbewegungen kommt in den reichen Staaten des globalen Nordens und somit auch in der EU oder in Deutschland an.

Die Fluchtgründe haben aber in sehr vielen Fällen hier, in den kapitalistischen Staaten des globalen Nordens, ihre Ursachen: Angefangen von der Ausbeutung von Rohstoffen, die aus armen, unterdrückten Staaten – meist des globalen Südens kommen, bis hin zu unserem Lebensstil einer Wegwerfgesellschaft, die in immer kürzeren Zyklen aus hochwertigen Rohstoffen, wie Erdöl für Plastik oder seltenen Erden, wie Coltan (Smartphone-Produktion) im Handumdrehen Müll macht. All das wirkt sich direkt auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesen Ländern aus.
Nicht selten werden in diesen Staaten korrupte Regiemen von der westlichen, reichen Welt gestützt oder gar installiert, um Wirtschaftswege offen zu halten, Märkte zu schaffen oder zu vergrößern und Profite zu maximieren.
Wenn dann einige Menschen auf ihrer Flucht hier ankommen, dann regt sich offenbar Widerstand – ohne die Gründe zu hinterfragen und vor allem die Ursachen in den Blick zu nehmen. Und vor allem: das unveräußerliche Menschenrecht eines jeden Menschen auf Leben und körperliche Unversehrtheit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen!
Deshalb fordern wir mit der Seebrücke Lüneburg!
Dez. 04 2018
Es ging um die Frage „Wie umgehen mit Rechtspopulismus und rechten Sprüchen?“ – also ein hochaktuelles Thema. Eingeladen waren Jugendliche der Stadt, die diese Frage beschäftigt und nach Hintergrundinfos und Lösungen ausschau halten. Und das waren gestern nicht wenige: Knapp unter 30 Jugendliche fanden sich im Lüneburger Glockenhaus ein und hörten zunächst ein kurzes Impulsreferat der Referentin der Mobilen Beratung gegen Rechts in Niedersachsen.
Nov. 24 2018
Trotz Kälte und ungemütlichen aber wenigstens trockenen Wetters kamen am heutigen Samstag im Clamartpark rund 350 zumeist junge Menschen zusammen, um für Klimagerechtigkeit und gegen eine weitere Verfeuerung von Kohle zu demonstrieren. In den zahlreichen Redebeiträgen wurde betont, dass es um die Zukunft – gerade der jungen Generation – gehe. Sie hätten es auszubaden, wenn jetzt nicht schnell gehandelt werde.
Nov. 21 2018
Sie treffen sich einmal in der Woche, arbeiten multimedial, analog und digital und machen Kunst – irgendwann auch im Öffentlichen Raum…
Vor gut 4 Wochen fand das erste Treffen mit rund 7 Kindern im Alter von ca. 10 bis 12 Jahren statt. Es wurde die Stadt Lüneburg erkundet, mit Digitalrecordern Stimmungen und Geräusche dieser Stadt eingefangen und Fotos erstellt. Thema war: Welche Architektur spricht Dich an, welche schockt Dich ab…
Die Ergebnisse wurden ausgewertet und es ging zunächst mit der Suche nach charakteristischen oder ungewöhnlichen Sounds weiter. Es wurden sogenannte „Fieldrecordings“ in mehreren Kleingruppen aufgenommen und sich anschließend gegenseitig vorgespielt.
Nov. 18 2018
Zahlreiche Antifaschist*innen waren bereits am „Mahnmal für die Opfer des Faschismus“ in der Lindenstraße, als die Ratsvertreter*innen aus dem Lüneburger Stadtrat eintrafen. Mit Bannern und Spruchbändern wurde darauf hingewiesen, dass der Spruch „Wehret den Anfängen“ längst nicht mehr zeitgemäß ist – denn der Rechtspopulismus und faschistoide bis faschistische Einstellungen und Taten kommen bis weit aus der Mitte der Gesellschaft.
Hintergrund für diese Antifaschistische Mahnwache war das Auftreten der rechten AfD, die im letzten Jahr einen Kranz mit der Aufschrift „Für unsere gefallenen DEUTSCHEN SOLDATEN“ am Mahnmal abwarf, um auch hier schleichend die Lufthoheit des Gedenkens zu übernehmen.
Nov. 18 2018
Im Lüneburger Tiergarten kamen an diesem „Volkstrauertag“ über 60 Menschen zusammen um der 256 KZ-Häftlinge zu gedenken, die dort seit Oktober 1945 bestattet wurden. Auf Befehl der englischen Truppen mussten die nun gefangenen Nazis die Umbettung vornehmen, während die vorher auch in einem anderen Teil des Tiergartens verscharrten Leichen der bestialisch ermordeten KZ-Häftlinge nun ihre letzte Ruhestätte am jetzigen Platz erhielten.
In je drei Gräberreihen rechts und links des zentralen Zuweges zum Gedenkstein erhielten sie Grabsteine mit den noch zu ermittelnden Namen der Opfer.
Nov. 18 2018
Montag, 03. DezemberStellst Du Dir auch manchmal vor, den Rechten mal so richtig die Meinung zu sagen? In der Vorstellung ist das auch ganz einfach – aber wenn man so einem Menschen gegenüber steht, sieht das schon ganz anders aus. Dann fehlen einem die Worte, gegen die Weltsicht kommt man kaum an… Dann kommt es drauf an, deren Strategien zu durchblicken und auf die Themen zu kommen, die eigentlich dahinter stehen. Darauf sind die Rechten dann nämlich wirklich nicht „gut zu sprechen“ .
Nov. 17 2018
+++ ACHTUNG +++ DEMONSTATION IN LÜNEBURG +++ ACHTUNG +++ DEMONSTATION IN LÜNEBURG +++
Im Dezember ist es wieder so weit und der nächste Weltklimagipfel findet statt. Dass bei solchen Gipfeltreffen nicht viel bzw. gar nichts bei rumkommt, ist nichts neues. Dass auch Deutschland in Form der Bundesregierung zu wenig für die Erreichung der Klimaziele oder gar Umweltschutz tut, ist auch kein Geheimnis mehr.
Nov. 16 2018
Pressemitteilung der Sozialistischen Jugend – Die Falken Lüneburg
Lüneburg, den 16.11.2018
Morgens früh, wir schlagen die Zeitung auf und müssen mit Bestürzen feststellen, dass die AfD am kommenden Sonntag, dem Volkstrauertag, in Lüneburg an der Gedenkfeier, am Mahnmal für die Opfer des Faschismus teilnehmen will. Einem Mahnmal was die AfD als „Mahnmal der Schande“ ansieht.
Wir Falken stellen uns entschieden gegen die Entscheidung der Stadt den Volkstrauertag zu einem Staatsakt zu deklarieren und ihn so zu einer Bühne für die AfD zu machen. Eine Partei, die diesen Tag nicht als Volkstrauertag, sondern als ihren Heldengedenktag feiert. Als Gedenktag für Wehrmachtssoldaten des Hitler-Regime, die unsagbares Leid und Verwüstung über die Welt brachten und Völkermorde vorbereiteten und mit verübten. Wir sind der Meinung, dass diese Soldaten keine Helden sind und das Dritte Reich auch kein „Vogelschiss in der 1000-jährigen Geschichte Deutschlands“ ist. Diese grausamen Verbrechen dürfen nicht vergessen werden und schon gar nicht dürfen sie von der AfD, einer braunen Partei mit blauem Anstrich, verherrlicht werden.
Ich weiß nicht wie richtig war die umstimmen des Südens dursch Orthodoxe Kirche! Da müßte mann ein Balace schaffen und…