Reparatur der Skateanlage…

Presseinformation

SkatePark an den Sülzwiesen

Vor fast genau drei Jahren machten die Skater auf den Sülzwiesen auf sich aufmerksam, als sie mit einem selbsterstellten Video und einem offenen Brief an OB Mädge herantraten und sich dafür stark machten, ihre Skateanlage in Ordnung bringen zu können. Mit Unterstützung durch den Jugendverband SJD-Die Falken, kam damit ein Stein ins Rollen, der im Sommer 2006 in die Restaurierung des zentralen Elementes, des “Bank-Table-Bank” und der sogenannten Latch-Box durch die jungen Skater führte. Dazu organisierten die Falken mit den Jugendlichen ein breites Bündnis an tatkräftigen Unterstützern: der Zimmermeister Dieter Gerhardt baute mit den Skatern die Holzelemente neu, die Landesfachschule Metall kümmerte sich mit ihren Schülern um die Beschläge der Latch-Box.

Eigentlich wollte ein lokales Arbeitslosenprojekt sich dann im weiteren um die sogenannte “Mini-Ramp” kümmern. Seit dem passierte dann nichts mehr.

Bis vor einigen Wochen aus Sicherheitsgründen verfügt wurde, die Hütte an der Skateanlage abzureißen.
Wie die Skater dann erfuhren, wären weitere Abrissmaßnahmen –ebenso aus Sicherheitsgründen– so Axel Papke vom Bereich Schulen, Kultur, Sport der Hansestadt Lüneburg fast unumgänglich gewesen.
“Die Beschwerden häufen sich, Eltern stehen fast täglich vor meinem Büro.” sagt Thorsten Schulte, engagierter, neuer Geschäftsführer des VfL.

Die Falken setzten sich einmal mehr mit Schulte in Verbindung und erreichten, dass diesen Donnerstag eine große Runde zusammen kam: Die Skater erschienen zu zehnt, Papke und Stadtjugendpfleger Hubertus Heinrich, Philippe Bulasch und Georg Gunkel-Schwaderer von den Falken folgten der Einladung Schultes ins Vereinsheim des VfL am Grasweg.
Alle Beteiligten einigten sich schnell und mit äußerster Produktivität. Nach dem einstündigen Gespräch stand fest: Das am meisten herunter gekommene Element, die Mini-Ramp, soll –wie in 2006– in Eigenarbeit durch die Skater und mit Unterstützung der damaligen Fachleute und weiterer Interessierter repariert werden.
Dazu stellen alle Beteiligten Mittel in der Gesamthöhe von ca. 2700 Euro für die Anschaffung des Materials zur Verfügung.

Anders Prey, einer der aktiven Skater an den Sülzwiesen machte außerdem in dem Gespräch deutlich, dass die Skate-Virtuosen den VfL auch dadurch unterstützen können, dass sie in den Verein eintreten. Ein Signal an den Verein, dass die Jugendlichen eben nicht fordern, sondern auch fördern wollen.

So könnte es in Kürze wieder aussehen,
wenn die Skater an den Sülzwiesen
das nächste Element reparieren.
(Foto: ©2006-2008 GG/MOBiRED)
Skatepark Sülzwiesen Reparatur 2006

Falken-Kinder-Aktionstag am 17.06.08

Einladung zum ersten KAT No 1

Skaterbahn-Sülzwiesen-Reloaded

Bauarbeiten Sakteranlage 2006Die Aktion an den Sülzwiesen zur Reparatur des Bank-Table-Bank ist noch keine zwei Jahre her, da gibt’s Neuigkeiten zur gleichen Anlage. Leider keine von Anfang an guten:

Die MiniRamp ist nach wie vor in einem sehr desolaten Zustand. Im August und den Folgemonaten 2006 hatte sich ein soziales Arbeitsprojekt der Reparatur angenommen, jedoch leider nicht genügend langen Atem gezeigt.

So kam es leider seit dem zu keiner Verbesserung.

Die NutzerInnen der Anlage verstehen das nicht, war doch der Plan, dass nach und nach alle Elemente wiederhergestellt werden… Das Geld dazu sollte zum Teil noch vorhanden sein – so sind seinerzeit von den insgesamt angesetzten 3.000 Euro in 2006 nur ca. 2.000 Euro ausgegeben worden.

Zwischenzeitlich sind laut VfL-Geschäftsführer Thorsten Schulze viele Gespräche mit der Stadt und der Polizei mit dem Ergebnis geführt worden, dass die Notwendigkeit eines Abrisses der MiniRamp im Raume stand.

Nun wagen die NutzerInnen der Anlage mit den Falken einen neuen Vorstoß und bieten erneut an, die Anlage in Eigenregie unter fachlicher Anleitung des Zimmermeisters Dieter Gerhardt zu reparieren. Damit wäre dann das zweite Großelement der Anlage instand gesetzt.

Wir hoffen, dass sich alle Beteiligten auf eine solche Maßnahme verständigen können.

Um dies auszuloten, wird es am Donnerstag, dem 12. Juni 2008, ab 15:00 Uhr ein Gespräch zwischen allen Beteiligten geben. Neuigkeiten sind dann wieder hier zu erfahren!!!

Update: Schüler organisieren antifaschistische Demo

Logo-Kampagne Nazis-kleben

Am heutigen Samstag kamen im Lüneburger “Clamart-Park” zwischen 300 und 500 AntifaschistInnen zusammen, um gegen die laufenden, illegalen Umtriebe der NPD, sowie ihrer Anhänger an Lüneburger Schulen zu demonstrierten.
Friedemann Ewert, Stadtschülersprecher, hatte die Demo organisiert und leitete die Auftaktkundgebung ein. Ihm folgte als erste Rednerin die 91jährige Sonja Barthel für die Geschichtswerkstatt Lüneburg, mit einem bewegenden Beitrag der die Parallelen des Ewiggestrigen der Neonazis und des historischen Faschismus deutlich machte.

Bei strömendem Regen bewegte sich die Demonstration, von Blaulicht eingerahmt, durch die Stadt zum Liebesgrund, um dort weitere Wortbeiträge zu hören.

Dem Motto “Werdet laut und deutlich – Aufmucken gegen Nazis” wurde der Demonstrationszug zeitweise sehr gerecht: die Sprechchöre waren weithin zu hören.

Hier einige Eindrücke von heute:

FE-AuftaktkundgebungSB-Auftaktkundgebung
SB-AuftaktkundgebungDemozug Laut und Deutlich
Demozug Laut und DeutlichDemozug

Falken aus Auschwitz zurück

Heute am frühen Nachmittag trafen die vier Falken in Lüneburg ein, die an der “Letzten Etappe” des Zuges der Erinnerung teilgenommen hatten. Leider außerplanmäßig, so dass ihre Ankunft nicht dokumentiert werden konnte…

Von den Strapazen der letzten Tage etwas mitgenommen sind sie, denn der Zug aus Auschwitz traf heute morgen um 5:00 Uhr in Görlitz ein – die Fahrt nach Lüneburg ging dann nach einem guten Frühstück um kurz nach 6:00 Uhr weiter…

Ibrahim, ein Falke aus Lüneburg, fand die Fahrt insgesamt sehr beeindruckend. Die tiefsten Spuren hinterließ aber für ihn der Besuch der Außenstelle des KZs in Birkenau, wo die Jugendlichen ihren ganz eigenen Weg des Gedenkens erlebten.
“Diese Eindrücke ließen mich die ganzen folgenden Tage nicht mehr los” sagte er.

Die Jugendlichen hatten sich ja vorgenommen, diese Fahrt filmerisch zu dokumentieren. Sie brachten ca. 10 Stunden Rohmaterial mit zurück nach Lüneburg.
Das Material wird nun in den kommenden Wochen gesichtet, geschnitten, nachvertont und mit Musik unterlegt, um letztlich hier in Lüneburg uraufgeführt und weiter verwendet zu werden.

Wir werden also in der kommenden Zeit noch einiges von den Falken-Jugendlichen zu hören und sehen bekommen.

Jugendliche mit “Zug der Erinnerung” in Auschwitz

Die heutigen Tagesthemen berichteten u.a. auch über den “Zug der Erinnerung” der mit fast 100 Jugendlichen aus der Bundesrepublik in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz angekommen ist.

Dieser Beitrag kann im Nachrichtenblock der Tagesthemen dort ab sofort abgerufen werden.

In den kommenden Tagen ist es auch weiterhin möglich ihn abzurufen, jedoch muss dies dann über das Tagesthemen-Archiv gegangen werden…

http://www.tagesthemen.de/

 

Mächtige Schülerdemo…

Play

…heute in Lüneburg. Zwischen 3000 und 3500 SchülerInnen demonstrierten heute in Lüneburg für bessere Bildungs- und Schulbedingungen. Vor allem richtete sich ihr Protest gegen die Reform der Gymnasialzeit auf 8 Jahre –das sogenannte “G8”.

Sie forderten eine Rücknahme dieser völlig verfatschten “Reform”, die ohne großartige Vorbereitung über das bisherige 9 jährige Gymnasium gestülpt nur zu Problemen führte und für die SchülerInnen zu nicht haltbaren Zuständen geführt hat.

Am Nachmittag demonstrierten in Hannover dann auch ca. 6000 LehrerInnen aus ganz Niedersachsen und forderten die Landesregierung auf, den Ausgleich Ihrer Überstunden nicht –wie vormals von der Ministerin geplant– bis zu ihrer Pensionierung aufzuschieben…

Links zu weiteren Seiten zur Demo:

 

 

Schülerdemo LG 858

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Leider schiefgegangen…

…ist heute unser Versuch, Euch einen Exclusiv-Live-PodCast von der Jugendfahrt des “Zug der Erinnerung” aus Wrocław (Polen) zu präsentieren…

Ein Bekannter und Podcaster aus Wrocław wollte eigentlich die Jugendlichen mit Reportagegerät am dortigen Bahnhof in Empfang nehmen und sie interviewen, so dass wir einen Zwischenbericht von dort erhalten hätten. Dies wurde leider durch eine berufliche Einbindung von Grzegorz verhindert…

Soooo schade!!!

Aber wir werden vielleicht in den nächsten Tagen, die in deutscher Sprache erscheinenden Tageszeitungsartikel aus Wrocław erhalten.

Falken auf dem Weg…

…zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz…

Als allererstes einen herzlichen Dank an alle SpenderInnen, die diese Jugendfahrt ermöglicht haben: Eine Einzelspenderin, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Kreisverband Lüneburg, Hansestadt Lüneburg-Jugendpflege, SJD-Die Falken / Bezirk Hannover!

Heute, pünktlich um 8:30 Uhr setzte sich der Zug von Lüneburg in Richtung Görlitz in Bewegung. Dort werden die Falken schon von weiteren jungen Menschen und dem Orga-Team des IBB-Dortmund erwartet. Denn in den kommenden Tagen geht es mit dem “Zug der Erinnerung” in die letzte Etappe: Von Görlitz nach Auschwitz!

Mit im Gepäck haben die Lüneburger Falken eine Kamerausrüstung, mit der sie diese Fahrt dokumentieren werden. Zudem haben sie eine Gedenktafel der VVN-BdA und den Falken mit an Bord, die sie dann in Auschwitz am Mahnmal niederlegen werden.

Hier zum einen ein Foto der schon im Zug stehenden Falken mit der kupfernen Gedenktafel und, weil sie doch schlecht lesbar ist dazu noch der Entwurf, der dann in Kupfer graviert wurde:

Die Falken kurz vor ihrer Abfahrt nach Görlitz - zum

Gedenktafel KupferEntwurf der Gedenktafel


Der revolutionäre 1. Mai in Lüneburg…

…fiel leider einmal mehr aus!

Aber zum traditionellen DGB-Fest mit vorheriger Demonstration, die vom Sachwalter des Ungenügenden (Arbeitsagentur), durch die Stadt, bis zum Lambertiplatz führte, fanden sich trotz des langen Wochenendes und vor allem der überregional angelegten Antifa-Demonstration in Hamburg ca. 700 Lüneburger ein.

Diesmal jedoch ohne die aktive Teilnahme der Falken.

Die Hauptrede hielt Marita Rosenow, stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Niedersachsen-Bremen…

Anbei einige Bilder vom Ort des Geschehens:

Überblick über Mai-Fest in LüneburgDGB-Chef Hartwig Erb bei Auftaktrede zum 1. Mai in LüneburgStellv. Landesbezirksleiterin ver.di Niedersachsen-Bremen bei Hauptrede 1. Mai in LüneburgGruppe "Schluff" vom Projekt "1000 Steine" der Jugendhilfe Lüneburg e.V.Gruppe "Black Tea vs. Noise" vom Projekt "1000 Steine" der Jugendhilfe Lüneburg e.V.