Am vergangenen Sonntag, dem 10. Mai 2026 kamen rund 40 Menschen im Scunthorpe-Park (Frommepark) zusammen, um einer großen Lüneburgerin zu gedenken. Sonja Barthel, mit sagenhaften 105 Jahren im Mai 2022 verstorben, war nicht nur eine …
Am 10. Mai sind es vier Jahre, seitdem wir ohne Sonja leben müssen! Wir wollen ihr an ihrem 4. Todestag gedenken und laden herzlich ein: Am kommenden Sonntag, ab 15:00 Uhrim Scunthorpe-Park (Frommepark) würdig mit …
Zum dritten Mal ruft das Lüneburger Schüler*innenstreik-Bündnis zur Demonstration auf. Und explizit werden auch die anderen Generationen aufgerufen, sich mit den Schüler*innen zu solidarisieren und mitzudemonstrieren. Die Demo beginnt: am Freitag, den 8. Mai 2026 …
Hier die Rede von Ida & Arne aus dem Unterbezirksvorstand der Falken Eigentlich könnten wir hier den Text vom letzten 1. Mai 2025 eins zu eins übernehmen. Denn die Lage hat sich – bis auf …
In diesem Jahr findet wieder ein Ostermarsch in Lüneburg statt. Am Samstag, den 04. April 20265 vor 12 UhrClamart-Park, Friedensstraße 121335 Lüneburg Die Organisator*innen: • Jugendverband Sozialistische Jugend – Die Falken / Nordniedersachsen • die …
Ein Falken-Genosse hat bei dem Brand sein Leben verloren, die anderen Betroffenen all ihre Habe… Eure Spenden könnten helfen, die größte Not zu lindern…
Sozialistische Jugend – Die Falken
Brand bei Falkenseminar – Spendenaufruf zur Unterstützung der Betroffenen
Am 30. Dezember kam es während unseres jährlichen Winterdinx-Seminars in Barsinghausen-
Großgoltern zu einem schweren Brand im Seminargebäude. Unser Genosse Max aus Jena kam
dabei auf tragische Weise ums Leben.
Neben der Trauer um unseren Freund und Genossen, müssen wir uns jetzt aber leider auch mit den
großen materiellen Verlusten der Teilnehmer*innen auseinandersetzen: Mobiltelefone und Laptops,
Kleidungsstücke, Rucksäcke und Taschen, sowie medizinische Hilfsgegenstände sind bei dem
Brand in Großgoltern verloren gegangen. Auch den Gliederungen des Verbands sind darüber hinaus
beträchtliche Materialschäden durch den Verlust von Arbeitsgeräten, sowie Organisations- und
Moderationsmaterialien entstanden.
Für viele Genoss*innen ist im Moment noch unklar, welcher Anteil des Schadens von der
Versicherung kompensiert wird und vor allem wie lange sie darauf warten müssen. Da es sich aber
um viele Gegenstände handelt, auf die unsere Genoss*innen in ihrem Alltag unmittelbar
angewiesen sind, bitten wir Euch um Eure Solidarität und Unterstützung!
Schon kleine Spendenbeträge helfen uns dabei den Betroffenen bei der schnellen
Wiederanschaffung wichtiger Gegenstände behilflich zu sein. Außerdem können wir etwaige
Überschüsse verwenden, um die Betroffenen bei der Suche und Finanzierung psychosozialer
Betreuung zu unterstützen, sowie die Materialschäden unserer Gliederungen zu auszugleichen.
Spenden können unter dem Verwendungszweck „Brandschäden Winterdinx“ auf das Stiftungskonto der SJD – Die Falken bei der Bank für Sozialwirtschaft überwiesen werden.
SJD – Die Falken Bank für Sozialwirtschaft DE62 1002 0500 0003 1561 00 Verwendungszweck: „Brandschäden Winterdinx“
Vielen Dank für Eure Unterstützung und FREUNDSCHAFT!
Ein Beitrag der Antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen
Gedenkveranstaltung – Montag, 27. Januar 2020
Mahnmal für die Opfer des Faschismus – Lindenstrasse – Lüneburg
Am 27. Januar 1945 – vor 75 Jahren – ist das Vernichtungslager
Auschwitz durch die sowjetische Rote Armee befreit worden. Damit fand
der Massenmord vor allem an europäischen Jüd*innen durch die Nazis ein
Ende.
Seitdem
steht Auschwitz als Symbol für die Vernichtung von Menschenleben und
einem von Deutschen verursachten, unvergleichbaren Verbrechen. In
Auschwitz wurden eineinhalb Millionen Menschen – unter ihnen waren
fast 1,3 Millionen Jüd*innen, 23 000 Roma und Sinti, 15 000
sowjetische Kriegsgefangene, und 20 000 antifaschistische
Widerstandskämpfer*innen verschiedener Nationalitäten – ermordet.
Als die Rote Armee Auschwitz befreite, fand sie nur mehr 7000
überlebende Häftlinge vor.
Am
Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wollen wir den Millionen Opfern
des deutschen Faschismus gedenken. Auch widmen wir unser Gedenken
allen Überlebenden und denjenigen, die Widerstand gegen den
Faschismus leisteten und für die Befreiung Europas kämpften.
Der 27. Januar ist seit 1996 offizieller Gedenktag in Deutschland.
Als Sinn dieses Gedenktages nennt die Proklamation: Die Erinnerung wach
zu halten, zur Wachsamkeit zu mahnen und jeder Gefahr der Wiederholung
entgegenzuwirken.
Kämpfen und Gedenken!
Sehr bald wird niemand mehr da sein, die/der den Holocaust selbst
erlebt hat. Dem Erinnern kommt heute die besondere Aufgabe zu, die
Verantwortung, das nichts und niemand vergessen wird und dass das, was
geschehen ist, nicht wieder sei, zu übernehmen. Ein verordneter,
reflexartiger Rückgriff auf „Nie wieder“ nach jedem antisemitischen
Anschlag verharmlost die Gegenwärtigkeit der Erinnerungsverweigerung und
die Kontinuität des Antisemitismus in Deutschland. Mit der Vermittlung
eines historischen Bewusstseins soll zu kritischen Positionen
hinsichtlich auch der gesellschaftlichen wie eigenen Sozialisation und
Geschichte, Erinnerungsabwehr und fortwirkenden Ressentiments angeregt
werden.
Der
Holocaust war das Exempel für die menschliche Fähigkeit, sich am
extremen und systematischen Bösen zu beteiligen. Nicht nur, weil es
sich um ein noch nie da gewesenes Ausmaß handelte – sechs
Millionen ermordete Menschen -, sondern auch, weil es die Erklärung
hinter der faschistischen Ideologie war. Die deutsche Gesellschaft
war in der Lage, die Auslöschung eines Volkes und seiner Kultur zu
rechtfertigen, die durch alte antisemitische Vorstellungen ermöglicht
worden. Und viele davon leben in der postfaschistischen Gesellschaft
bis heute fort.
Am
27. Januar jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des deutschen
Todeslagers Auschwitz-Birkenau in Polen. Der Jahrestag findet zu
einer Zeit statt, in der überall auf der Welt, vor allem in Europa,
ein Anstieg antisemitischer Attacken auf Jüd*innen registriert wird.
Der antisemitische und rassistische Anschlag am 9. Oktober 2019 in
Halle ist dabei nur ein Ausdruck.
Unsere Aufgabe ist es heute, Antisemitismus und Rassismus zu
bekämpfen, um für die Sicherheit aller Jüd*innen auf der Welt
beizutragen.
Der
Schwur von Buchenwald bleibt auch 75 Jahre nach der Befreiung Mahnung
und Auftrag: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist
unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der
Freiheit ist unser Ziel“.
In den frühen Morgenstunden des 30. Dezember 2019 zerstörte ein schwerer Dachstuhlbrand das Seminarhaus des Vereins Ökostation Deister-Vorland e.V. in Barsinghausen-Großgoltern. 61 Menschen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach den Löscharbeiten barg die Polizei einen Toten.
Wir
haben einen Genossen verloren. Am frühen Nachmittag des 30. Dezember
wurde aus der Befürchtung tragische Gewissheit: Bei dem Todesopfer des
Brandes in Barsinghausen handelt es sich um unseren Genossen Max Lehner.
Sein Tod schockiert uns und lässt uns fassungslos zurück. Unser
Mitgefühl und unsere Trauer gilt seiner Familie, Angehörigen und
Freund*innen.
Max war erst im November des Jahres zu unserer
Gruppe der SJD – Die Falken Jena gestoßen. Aufgeschlossen und engagiert
brachte er sich in unser Verbandsleben ein und wurde rasch Teil unserer
Gruppe. Durch den Brand am 30. Dezember wurde er viel zu früh aus dem
Leben und unserer Mitte gerissen.
In Barsinghausen fand wie
jedes Jahr das Winterdinx-Seminar der SJD – Die Falken Bezirksverband
Braunschweig mit 62 Teilnehmenden statt. Das Seminar ist ein
Kooperationsprojekt des BZ Braunschweig, sowie der Landesverbände
Bremen, Hamburg und Thüringen der SJD – Die Falken. Dort kommen
Jugendliche und junge Erwachsene über die Silvesterzeit zusammen um sich
gemeinsam mit politischen und pädagogischen Themen auseinanderzusetzen.
Darunter waren auch sechs Genoss*innen aus Jena. Dank der
Rauchmeldeanlage und dem schnellen Handeln der Teilnehmer*innen konnten
61 Personen das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen.
Unser
Dank gilt den rund 140 Einsatzkräften der Feuerwehr, dem Notfallteam des
Arbeiter-Samariter-Bundes, dem DRK und allen Menschen, die sich vor Ort
um die Betreuung der Betroffenen gekümmert haben. Darüber hinaus der
lokalen Seelsorge der Feuerwehr.
Stellungnahme von SJD die Falken Unterbezirk Nordniedersachsen
Der
„Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) wurde Anfang
November 2019 die Gemeinnützigkeit vom Berliner Finanzamt entzogen.
Dieses beruft sich bei der Entscheidung
auf den Vorwurf des bayrischen Verfassungsschutzes, dass die VVN-BdA
eine linksextremistische Vereinigung sei, ohne jedoch diese Vorwürfe
weiter zu untersuchen.
Durch
diesen Beschluss ist die Existenz der VVN-BdA bedroht, da durch die
Entziehung der Gemeinnützigkeit hohe Steuerrückzahlungen drohen.
Die
VVN-BdA ist eine Vereinigung, die sich nach dem zweiten Weltkrieg aus
Verfolgten und Überlebenden des Naziregimes und
Widerstandskämpfer*innen gründete. Sie setzt sich gegen Rassismus,
Antisemitismus, Nazismus, Faschismus, gegen Krieg und gegen das
Vergessen ein.
Es
kann nicht sein, dass eine Vereinigung, die sich gegen Faschismus und
für die Opfer der Verbrechen des Nationalsozialismus einsetzt,
aufgrund nicht nachvollziehbarer Entscheidungen kurz vor dem Aus
steht.
Entscheidungen
dieser Art sind kein Einzelfall, so traf es Anfang des Jahres auch
Campact und vorher die Organisation attac, sowie das
Demokratische Zentrum Ludwigsburg. Die Begründung war in einigen
Fällen, dass ihr Engagement zu „tagespolitisch“ geprägt sei.
Es
wirkt so, als wurde von interessierten Kreisen ein wirksames Mittel
gefunden, um so den Handlungsspielraum missliebiger,
kritischer, unabhängiger und demokratischer Organisationen endlich
einzuschränken zu können. Unabhängige Verbände die sich für
Frieden, Gerechtigkeit, Umweltschutz, gegen Rassismus und
Diskriminierung –einfach für moralische und demokratische Werte–
einsetzen, sind verdammt wichtig in unserer heutigen Zeit. Die
Gefährdung ihrer Existenz ist eine große Gefahr für unsere
Demokratie und unsere Gesellschaft.
Daher
fordern wir, die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA wieder anzuerkennen.
Des
Weiteren fordern wir, dass unabhängige, demokratische
Organisationen, Vereine und Verbände Unterstützung erfahren, als
das ihnen Steine in den Weg zu legen.
Die Sonne strahlt! Wieder einmal… Zum 4. Mal in Folge sind wir 4-stellig: 1800 Menschen gehen hier in Lüneburg auf die Straße, um den Verantwortlichen zu zeigen: So kann es nicht weiter gehen! Deutschlandweit waren es sogar 630.000 Menschen, die auf der Straße waren!
Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit scheint in letzter Zeit um sich zu greifen. Mit nicht vorhersehbaren Folgen für die Demokratie…
Einen letzten Schlag durch dieses Damoklesschwert erfuhr nun am letzten Freitag die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen (VVN/BdA), nachdem dies für die Organisationen attac, Campact und auch das Demokratische Zentrum in Ludwigsburg bereits passiert war.
Wer dagegen protestieren will, sollte es JETZT tun:
Die Shoa-Überlebende, VVN-Ehrenvorsitzende und Mahnerin gegen den Faschismus hat nun einen offenen Brief an den Bundesfinanzminister, Olaf Scholz (SPD!!!) gesandt, den wir hier wiedergeben wollen:
Sehr geehrter Herr Minister Scholz
Offener Brief von Esther Bejarano: Was ist gemeinnützig? Zur Entscheidung eines Finanzamtes 25. November 2019
Sehr geehrter Herr Minister Scholz, seit 2008 bin ich die Ehrenvorsitzende der VVN–BdA, der gemeinnützigen Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, gegründet 1947 von Überlebenden der Konzentrationslager und NS-Verfolgten. Die Arbeit der Antifa, die Arbeit antifaschistischer Vereinigungen ist heute – immer noch – bitter nötig. Für uns Überlebende ist es unerträglich, wenn heute wieder Naziparolen gebrüllt, wenn jüdische Menschen und Synagogen angegriffen werden, wenn Menschen durch die Straßen gejagt und bedroht werden, wenn Todeslisten kursieren und extreme Rechte nicht mal mehr vor Angriffen gegen Vertreter des Staates zurückschrecken.
Wohin steuert die Bundesrepublik? Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!, wollen der größten und ältesten antifaschistischen Vereinigung im Land die Arbeit unmöglich machen? Diese Abwertung unserer Arbeit ist eine schwere Kränkung für uns alle. „Die Bundesrepublik ist ein anderes, besseres Deutschland geworden“, hatten mir Freunde versichert, bevor ich vor fast 60 Jahren mit meiner Familie aus Israel nach Deutschland zurückgekehrt bin. Alten und neuen Nazis bin ich hier trotzdem begegnet. Aber hier habe ich verlässliche Freunde gefunden, Menschen, die im Widerstand gegen den NS gekämpft haben, die Antifaschistinnen und Antifaschisten. Nur ihnen konnte ich vertrauen. Wir Überlebende der Shoah sind die unbequemen Mahner, aber wir haben unsere Hoffnung auf eine bessere und friedliche Welt nicht verloren. Dafür brauchen wir und die vielen, die denken wie wir, Hilfe! Wir brauchen Organisationen, die diese Arbeit unterstützen und koordinieren. Nie habe ich mir vorstellen können, dass die Gemeinnützigkeit unserer Arbeit angezweifelt oder uns abgesprochen werden könnte! Dass ich das heute erleben muss! Haben diejenigen schon gewonnen, die die Geschichte unseres Landes verfälschen wollen, die sie umschreiben und überschreiben wollen? Die von Gedenkstätten ‚als Denkmal der Schande‘ sprechen und den NS-Staat und seine Mordmaschine als ‚Vogelschiss in deutscher Geschichte‘ bezeichnen? In den vergangenen Jahrzehnten habe ich viele Auszeichnungen und Ehrungen erhalten, jetzt gerade wieder vom Hamburger Senat eine Ehrendenkmünze in Gold. Mein zweites Bundesverdienstkreuz, das Große, haben Sie mir im Jahr 2012 persönlich feierlich überreicht, eine Ehrung für hervorragende Verdienste um das Gemeinwohl, hieß es da. 2008 schon hatte der Bundespräsident mir das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse angeheftet. Darüber freue ich mich, denn jede einzelne Ehrung steht für Anerkennung meiner – unserer – Arbeit gegen das Vergessen, für ein „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus“, für unseren Kampf gegen alte und neue Nazis. Wer aber Medaillen an Shoah-Überlebende vergibt, übernimmt auch eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung für das gemeinsame NIE WIEDER, das unserer Arbeit zugrunde liegt. Und nun frage ich Sie: Was kann gemeinnütziger sein, als diesen Kampf zu führen? Entscheidet hierzulande tatsächlich eine Steuerbehörde über die Existenzmöglichkeit einer Vereinigung von Überlebenden der Naziverbrechen? Als zuständiger Minister der Finanzen fordere ich Sie auf, alles zu tun, um diese unsägliche, ungerechte Entscheidung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Arbeit der VVN–BdA rückgängig zu machen und entsprechende Gesetzesänderungen vorzuschlagen. Wir Überlebenden haben einen Auftrag zu erfüllen, der uns von den Millionen in den Konzentrationslagern und NS-Gefängnissen Ermordeten und Gequälten erteilt wurde. Dabei helfen uns viele Freundinnen und Freunde, die Antifaschistinnen und Antifaschisten – aus Liebe zur Menschheit! Lassen Sie nicht zu, dass diese Arbeit durch zusätzliche Steuerbelastungen noch weiter erschwert wird. Mit freundlichen Grüßen Esther Bejarano Vorsitzende Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten N.B.: Dieser Brief wird auch an Fraktionen im Bundestag, an Medien und Freundeskreise weitergeleitet.
Wie lange hat es gedauert, wie viele Gespräche wurden darüber geführt? Nun ist es tatsächlich passiert: Der Friedhof für die ermordeten KZ-Häftlinge, die in den letzten Kriegstagen 1945, nach einem Bombenangriff der Alliierten auf den Lüneburger Bahnhof und der anschließenden Verfolgung und Ermordung dort in der Nähe zunächst verscharrt wurden, ist nahezu fertig gestellt.
Erneut demonstrierten in Lüneburg rund 350 Menschen, um dafür zu plädieren, Lüneburg zum sicheren Hafen zu machen. Dies passierte als letztes Zeichen vor der nächsten Sitzung des Rates der Hansestadt Lüneburg, am 24.10.2019 in der Aula der IGS-Kreideberg (Thorner Straße 14, ehem. Christianischule), bei der über den Antrag „Lüneburg zum sicheren Hafen erklären!“ diskutiert und entschieden wird. Wir solidarisieren uns mit den Forderungen und dem offenen Brief der @seebruecke.lueneburg – Kommt alle in orange und lasst uns gemeinsam für ein offenes Lüneburg einstehen!
Sie sind erst 10 bis 13 Jahre, aber sie haben großes Interesse an der Geschichte Lüneburgs. Vor allem haben sie Feuer gefangen, was die Zeit des Nationalsozialismus in Lüneburg betrifft.
Viele Fragen, viele Broschüren, viele Infos füllen den Raum des Sonja-Barthel-Hauses (so heißt der Falken-Laden seit kurzem). Es wird viel gestöbert und geschaut. Auch werden Filme geschaut. Ein Gruppenmitglied hat auf KiKa eine Serie zu diesem Thema gefunden… und es wird viel diskutiert.
Nun sind die Mitglieder der Falken-Kindergruppe „Rot ist mehr als eine Farbe“ zu einem Antifaschistischen Stadtrundgang aufgebrochen. Sie haben sich durch eine Vertreterin der Lüneburger Geschichtswerkstatt unsere Stadt durch eine andere Brille zeigen lassen.
Das waren zwei prall gefüllte Stunden mit ganz neuen Eindrücken für die Kinder…
Hier geht’s zum Blog von Malte Ussat, der uns freundlicher Weise seine Musik für die Videos zur Verfügung gestellt hat: http://maltestageblog.blogspot.com
„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ schallt es diesen Freitag, den 20. September, durch die Lüneburger Innenstadt. Weltweit wird an diesem Tag zum globalen Klimastreik aufgerufen, weltweit beteiligen sich Menschen an Demonstrationen für Klimagerechtigkeit. Auch in Lüneburg hat „Fridays for Future“ ab 12:00 Uhr zu einer Kundgebung am Marktplatz und anschließender Demonstration aufgerufen. Bereits kurz vor zwölf ist kein Durchkommen mehr. Nicht nur auf dem Marktplatz versammeln sich Demonstrierende, die Kundgebung ragt in die anliegenden Seitenstraßen hinein. Insgesamt werden sich 4000 Menschen an der Demonstration beteiligen. Dabei handelt es sich nicht nur um Kinder und Jugendliche, sondern um eine bunte Mischung aller Altersgruppen. „Meine Tochter ist mit ihrer Schulklasse hier und ich habe mir freigenommen, um an der Demo teilnehmen zu können. Der Kampf für unseren Planeten geht uns schließlich alle was an“, sagt eine Teilnehmerin während des Demonstrationszuges. So sieht das auch eine Vertreterin der „Parents for Future“. In ihrer Rede sagt sie an die Jugendlichen gerichtet: „Wir wünschen uns eine Zusammenarbeit, ein Zusammenschluss mit euch… Ohne euch Schüler*innen gäbe es diese Bewegung nicht.“
Kurz darauf werden auf der am Marktplatz aufgebauten Bühne die ersten Teilnehmer*innenzahlen der Demonstrationen in anderen Städten durchgegeben: In Hamburg sind es mehr als 100 000 Menschen, in Berlin sogar 300 000. Der Applaus ist groß und mit ihm die Gewissheit: Wir werden weitermachen, denn es geht hier um unsere Zukunft!
Die Falken in Niedersachsen stellen ihre Vertrauensteams zur Prävention, Beratung, Unterstützung und Intervention bei sexualisierter Gewalt und Kindeswohlgefährdung vor. mehr lesen...
Die Euthanasie-Gedenkstätte braucht unsere Unterstützung
Unterstützungs-Videos für die Euthanasie-Gedenkstätte
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Ich weiß nicht wie richtig war die umstimmen des Südens dursch Orthodoxe Kirche! Da müßte mann ein Balace schaffen und…