Es existierte seit über 25 Jahren, war ein sehr großes, buntes autonomes Projekt, was von einem ganzen Stadtteil in Bilbao (sp. Bilbo) getragen wurde… und seit dem nun begonnenen Abriss gehört es unwiderruflich der Vergangenheit an.
Befürchtet wurde die Räumung bereits seit mehreren Monaten, was sich aber in der Nacht zum 21.09.2011 in Bilbaos Stadtteil Errekalde abspielte war nicht nur eine Räumung eines von staatlicher Seite missliebigen Projekts, sondern Krieg!
Der riesige Gebäudekomplex wurde von der Polizei militärisch gestürmt und mit äußerster Brutalität geräumt. Fast in einem Atemzug wurde mit dem kompletten Abriss des gesamten Areals begonnen.
Für einen Aufschrei in der gesamten Stadtteilbevölkerung sorgte der über Tage anhaltende Beschuss der Bevölkerung mit Gummigeschossen: Jede und jeder die oder der sich gegen die Polizei oder den Abriss wandte wurde mit äußerster Brutalität von der Polizei behandelt.
Nun soll an der Stelle, an der dieses tolle, lebendige und unglaublich vielfältige Projekt gelebt wurde, ein "super-chicker" Wohnpark entstehen – die Mieten werden sich einfache Leute nicht mehr leisten können. Und es wird weitreichende Folgen für den gesamten Stadtteil haben, denn der Prozess der so genannten Gentrifizierung (also der teuren Aufwertung von einfachen Quartieren) wird etliche Menschen verdrängen – die Noblesse wird Einzug halten…
Um einen Eindruck zu bekommen, wie schön die Kukutza war und was nun nicht mehr ist: Hier ein Mobilisierungsvideo zu einer Demonstration gegen das, was nun geschah:
Ein Video vom Beginn der Räumung findet Ihr hier:


Was tut die Hansestadt Lüneburg für Kinder und Jugendliche? Wie wird sich die Jugendförderung in Zeiten knapper Kassen weiterentwickeln? Was können Jugendliche noch erwarten, wenn Jugendleben immer weiter aus der Stadt gedrängt wird (Stichwort: Verkauf des Hauses der Jugend)? Läuft alles auf's "Kaufhaus Lüneburg" hinaus, in dem Kinder und Jugendliche nur noch als KonsumentInnen gehandelt werden? Welche Rolle spielt Jugendarbeit und Jugendverbands in Zukunft noch, wenn sich Schule zeitlich immer weiter ausbreitet? Wird Jugendarbeit und vor allem auch Jugendverbandsarbeit noch ein eigener bildungspolitischer Stellenwert zuerkannt oder wird Bildung nun nur noch mit Schule identifiziert? Fragen über Fragen… Und Du kannst sie stellen!!! Aber natürlich nicht nur diese. Du hast bestimmt eigene Fragen oder Anmerkungen, die die sich zur Wahl stellenden PolitikerInnen hören und / oder beantworten sollen. Das ist DIE Gelegenheit: Bei der

„Wir haben Glück im Unglück“, so die Landesvorsitzende Josephin Tischner. „Am Tag zuvor hat eine Kindergruppe im Haus übernachtet. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Brandanschlag in dieser Nacht verübt worden wäre. Da hätte es schnell Verletzte oder sogar Tote geben können.“
Am frühen Morgen des Dienstages waren sie da. Zweihundert Polizeibeamte vertrieben rund 17 Personen vom Gelände der Fromme 2, zäunten dieses ein und ließen drei Wachhunde zurück. Die angrenzende Garage hatte man bereits dem Erdboden gleich gemacht. Drei Monate vor den Lüneburger Kommunalwahlen, unklug, das übliche Verfahren. Schlagstöcke, Pfefferspray und ein Räumungsbefehl. Etwas mehr Originalität hätte man sich schon erhofft, beispielsweise ein Gespräch am runden Tisch. Aber welcher Sallier gibt sich schon mit kleinen Leuten ab wie den Besetzern der Fromme 2. Also immer feste druff, diesmal allerdings zum falschen Zeitpunkt und vor allem: Am falschen Ort.
Ich weiß nicht wie richtig war die umstimmen des Südens dursch Orthodoxe Kirche! Da müßte mann ein Balace schaffen und…