Als die Nazis kamen, waren wir bereits da…

Die letzten drei Male, 2009 auf dem Lambertiplatz, 2012 für 10 Minuten im Clamart-Park und 2013 am Bahnhof Lüneburg waren für die NPD extrem Panne. Während 2009 zwei Hanseln auf dem Lambertiplatz standen und in ihr Mikro gröhlten, ohne gehört zu werden, wurden sie 2013 am Bahnhof weggebasst. Auch hier, ohne dass Lüneburg auch nur eine Silbe dessen hörte, was aus den Leisesprechern ihres Tour-Kampfwagens kam. 2012 lohnt nicht zu schildern, denn die NPD fuhr mit ihrem Tross nach 10 Minuten, unverrichteter Dinge wieder ab…

Am letzten Samstag war das nicht anders. Und wie der Igel es schon dem Hasen sagte: “Ick bünn all dor…” – also: Wir waren schon da, als die Nazis ankamen, um ihren menschenverachtenden Müll heraus zu posaunen… Aber das war diesmal auch keine Kunst: Sie kamen mit gewohnt deutscher Unpünktlichkeit – eine Stunde zuspät. Nichts desto trotz waren wir genau so laut, als wenn sie pünktlich gewesen wären..

Spät dran, aber wir wollen es…

Save the Date Event

Kurz vor den Europawahlen – und zudem auch den Landratswahlen in Lüneburg wollen wir es wieder einmal wissen: Das Format ist bekannt – “Dinner 4 One” wird nun erweitert zu “Dinner 4 Two”. Also: Zwei Politiker*innen aus einer Partei – eine*r mit dem Thema Landratswahl, der*die Andere mit dem Thema “Europawahl” bestens vertraut, stellen sich Euren Fragen, Ideen und Eurer Kritik…

Ob es nun Fragen zum Klima, zur Verkehrs-, Jugend- oder Kommunalpolitik sind – alle Themen sind erlaubt.

Und die Politiker*innen können ungeschminkt ihre Positionen dazu mit Euch diskutieren. Ohne permanent in Konkurrenz mit Politiker*innen aus den anderen Parteien am Thema vorbei zu diskutieren.

Sobald wir die Absprachen mit den Parteien getroffen haben und die Termine feststehen, posten wir sie hier und in den sozialen Netzwerken… Also: bald.

Dinner for … Two

Hintergrund: Der Stadtjugendring Lüneburg e.V. veranstaltet seit Jahren, jeweils zu Wahlen, verschiedene Formate. Meist waren dies Fishbowl- oder Podiumsgespräche. Da die einzelnen Parteien aber dabei eher in Konkurrenz zueinander traten und das eigene Profil dadurch weniger sichtbar wurde, haben wir uns im letzten Jahr dazu entschieden – diesmal ohne Anlass einer Wahl – ein neues Format, das „Dinner for one“ zu probieren. Dabei trifft derdie Vertreterin einer Partei auf Jugendliche und kann sehr positiv, intensiv und ungestört einmal die eigenen Ideale, Ziele und Inhalte der eigenen Partei mit Jugendlichen diskutieren. Dieses Format wurde sehr positiv sowohl von den Jugendlichen, als auch den Politiker*innen wahrgenommen. Hieraus entstand zur Doppelwahl (Landrats- und Europawahl) nun die Idee, beide Ebenen in einer Veranstaltung zusammen zu fassen, um auch die Verbindungslinien beider Ebenen herausarbeiten zu können. Wir sind gespannt 🙂

 

Jugendliche stürmen Bundestag

Eine Gruppe Jugendlicher fordert Jugendbeteiligung in Zukunftsfragen. Sie fordern einen Jugendrat, der verbindlich mitentscheiden kann.
Am letzten Wochenende stürmen sie den Bundestag, ketten sich in der Kuppel an und entrollen riesige Banner mit ihren Forderungen…
Zudem veröffentlichen sie gestern ein geniales Musikvideo unter anderem mit Videosequenzen aus der Bundestagsaktion.

Hier gehts zum Musikvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=6VjLu2Vj5T0


Hier zum Promo-Video vor der Veröffentlichung des Musikvideos:
https://www.youtube.com/watch?v=LHTwH2lRYtM


Hier zu einer Reportage, die u.a. die Bundestagsaktion begleitet:
https://www.youtube.com/watch?v=HAxCjHAD6Y4

Hier geht’s zur damit zusammenhängenden Petition bei change.org:
https://www.change.org/p/aufstandderjugend-mitspracherecht-f%C3%BCr-junge-menschen

#FridaysForFuture
#jüngstesgericht
#schwarzekarte
#YouMove
#WelTVision
#DieZukunftSindWir
#AufstandderJugend

Lüneburg gegen Rassismus

Die Combo “BrassRiot” heizte den rund 500 Demonstrant*innen  mit bassigen Saxophon-Sounds mächtig ein…

Im Rahmen der “Internationalen Wochen gegen Rassismus” sprachen sich heute rund 500 Lüneburger*innen mit einem Demozug vom Theaterplatz bis zum Markt am Rathaus gegen jegliche Form des Rassismus aus.

In Redebeiträgen wurde auch betont, dass die meisten hier in Lüneburg zu den Privilegierten gehören, die nicht direkt von Rassismus in ihrem Alltag betroffen seien. Dieses Privileg wäre für uns kaum zu spüren und würde daher auch nur selten gewürdigt. Anders sehe es aber für jene aus, die tagtäglich von Rassismus betroffen und unterdrückt werden. Sich dieses Privilegs bewusst zu werden und sich mit den Betroffenen zu solidarisieren sei ein wichtiges Ziel solcher Demonstrationen, Tage- oder Wochen gegen Rassismus.

Der Demozug schlängelte sich vom Theaterplatz, durch die Wallstraße, Rote Straße, Am Sande (mit einer Zwischenkundgebung), Am Berge, Rosenstraße, An den Brotbänken bis hin zum Marktplatz. Hier fand dann, nach gut zwei Stunden eine Schlusskundgebung statt, bei der auch Redner*innen der Herderschule zu hören waren.

15. März ’19: weltweiter Klimaaktionstag #fridaysforfuture in Lüneburg

Weltweiter Klima-Aktionstag in über 220 Orten in der Bundesrepublik, in über 1200 Orten weltweit.
Allein in Deutschland waren rund 300.000 Menschen auf der Straße, immer mehr Erwachsene solidarisieren sich mit den Kindern und Jugendlichen.
In Lüneburg waren es diesmal mehr als 2.700 Menschen!
Wahnsinn…
Inspiriert durch die Schwedin Greta Thunberg versammelten sie sich diesmal schon um 11:00 Uhr vor dem Rathaus und zogen mit einem mächtigen Demozug durch die Lüneburger Innenstadt.

#fridaysforfuture: Das offizielle Mobi-Video ist online

NOCH 10 TAGE … Mobilisiert alle, die noch unentschlossen sind!
Am 15.03.2019 schreiben wir Geschichte – Alle zusammen!

 


(Quelle: https://fridaysforfuture.de/march15th/)

“Mach dein Lüneburg”: Unser Vortrag

Vorbereitung für das Treffen der Linken im Glockenhaus

Während den Pausen haben wir viel Spaß!

Am Montag den 18.02.2019 haben wir uns auf das Treffen der Partei die Linke am 21.02.2019 vorbereitet. Es ging um das Thema “Mach dein Lüneburg “. Es wurden verschiedene Verbände, Gruppen, Vereine und Menschen die sich für das Thema interessieren eingeladen. Wir haben zu dem Thema auch etwas vorgestellt, wir haben drei Listen (Plakate) entworfen diese hatten die Titel:

Bei den Vorbereitungen

“Was fehlt uns in Lüneburg?”, “Was ist verbesserungswürdig in Lüneburg?” und “Was finden wir gut in Lüneburg?”. Wir haben uns für das Thema entschieden, weil uns das Thema Interessiert. Das Vorbereiten hat uns auch Spaß gemacht.

Diese Stadtpläne haben wir in den vergangenen Wochen gemalt, nach diesen Stadtplänen haben wir auch die Plakate erstellt und werden nach dem anderen, unteren Stadtplan eine Tonstadt bauen.

Das Treffen im Glockenhaus

Bei unserem Vortrag

Wir haben uns um ca. 17:00 Uhr in der AlltagsKulturWerkstatt getroffen und sind dann gemeinsam zum Glockenhaus gegangen. Wir waren ca.18:40 Uhr dran. Wir haben gemeinsam vorgestellt und alles lief gut. Dann haben wir uns zu verschiedenen Thementischen zusammengesetzt und haben diese Arbeit dann auch vorgestellt.

Unser End-Stadtplan

Spontandemo der “Seebrücke” auf Lüneburger Marktplatz

Etwa 50 Menschen demonstrierten spontan und laut gegen die Haltung des Rates der Hansestadt Lüneburg

Nach dem im Rat der Hansestadt eingebrachten und erfolglosen Antrag, Lüneburg zum “Sicheren Hafen” zu machen, zogen am Abend rund 50 teils aufgebrachte Menschen auf den Marktplatz vor dem Rathaus, um ihrem Ärger in einer spontan angemeldeten Kundgebung und anschließenden Demonstration durch die Innenstadt Luft zu machen.

Direkt nach der Ratssitzung auf dem Marktplatz

Die “Seebrücke Lüneburg” hatte mit einer Petition und dem Vorschlag an den Rat versucht, die Stadt dazu zu bewegen, mehr Geflüchtete aufzunehmen, als der Verteiler*innenschlüssel vorsieht. Dadurch sollte unterstrichen werden, dass die Lüneburger*innen sich wünschen, den Menschenrechten zu folgen und nicht einem rechten Konsens, der das Ertrinken im Mittelmeer hinnimmt.

Die verschiedenen Redebeiträge betonten, dass mit der heutigen Ratssitzung klar sei, dass den ablehnenden Ratsparteien die Menschenrechte mehr oder weniger egal seien. Es sei abscheulich, dass im Mittelmeer täglich Menschen ertrinken müssten und jene kriminalisiert und verfolgt würden, die ihrer Pflicht folgten, den Menschenrechten Geltung zu verschaffen – dies wäre nun in Lüneburg auch ähnlich. Jene, die die Forderung erheben, Lüneburg zum Sicheren Hafen zu machen würden abgestraft.

Die meiste Kritik richtete sich an die SPD-Fraktion im Rat, die mit ihrem Gegenantrag und ihren Redebeiträgen deutlich gemacht hätte, wie sie zu den Menschenrechten stünde. Sie (die SPD-Fraktion) würde die Schwächsten in der Gesellschaft –Arbeitslose, Wohnungslose und Flüchtlinge– gegeneinander ausspielen, statt sich vor diese zu stellen und für sie da zu sein.

Lisas Poetry zum #fridaysforfuture

Play

Lisa Brenner, Studierende hier in Lüneburg, hat diesen Poetry im Hinblick auf die #fridaysforfuture verfasst und ihn am vergangenen Freitag bei der letzten Freitagsdemo auf dem Lüneburger Marktplatz vorgetragen.
Ein Video der Demo und Kundgebungsbeitägen ist auf der Webpräsenz der Sozialistischen Jugend – Die Falken unter der URL http://www.falken-nordniedersachen.de im Internet zu sehen.
Darin auch ein Ausschnitt von Lisas Gedicht.

22. Februar ’19: #fridaysforfuture in Lüneburg

Am sechsten Freitag in Folge, punkt 12:00 Uhr demonstrierten auf dem Lüneburger Marktplatz und quer durch die olle Salzstadt deutlich mehr als 200 Schüler*innen, Studierende und weitere Erwachsene – auch die “Omas gegen Rechts” waren dabei…