Habt ihr schon von uns gehört, wisst aber nicht so wirklich was wir machen und habt euch noch nie getraut, bei uns vorbeizuschauen? Dann ist das Veranstaltungsformat der SJ-Abende perfekt für euch! Wir laden ein, …
Lasst uns wieder gemeinsam ins neue Jahr starten, wir laden euch zu unseren Winterfreizeiten 2025 ein! Anfang nächsten Jahres gibt es sowohl für Kinder von 6-12 Jahre, als auch für Kinder und Jugendliche von 12-15 …
heute haben wir einen Offenen Brief an die Veranstalter*innen einer Podiumsdiskussion gesandt, zu dem die AfD ihren Spitzenkandidaten M. Krah entsenden will. Eine Protestkundgebung ist bereits angezeigt! Wir machen in unserem Offenen Brief deutlich: DemoKRAtie …
Am frühen Morgen des 10. Juli 2021 starb Esther Bejarano in Hamburg. Die Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau, die aktive Antifaschistin, Ehrenvorsitzende der VVN-BdA, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees Deutschland und Zeugin ihrer Zeit wurde 96 Jahre alt. Noch im hohen Alter engagierte sie sich politisch, war Mahnerin, Aufklärerin, Hoffnungsgeberin und humorvolle Optimistin. Wir trauern gemeinsam mit ihrer Familie, um einen großartigen, mutigen und unerschütterlichen Menschen. Ihr Wirken lebt in uns fort.
Esther wurde am 15. Dezember 1924 als Esther Loewy in Saarlouis geboren. Ihr Vater war jüdischer Lehrer und Kantor. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst musste in einem Lager Zwangsarbeit leisten, bevor sie Anfang 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurde. Esther berichtete, dass sie nur überlebte, weil sie im Mädchenorchester des Lagers Akkordeon spielte: „Die SS befahl uns, am Tor zu stehen und zu spielen, wenn neue Transporte ankamen in Zügen, in denen unzählige jüdische Menschen aus allen Teilen Europas saßen, die auf den Gleisen fuhren, die bis zu den Gaskammern verlegt wurden und die alle vergast wurden. Die Menschen winkten uns zu, sie dachten sicher, wo die Musik spielt, kann es ja nicht so schlimm sein. Das war die Taktik der Nazis. Sie wollten, dass all die Menschen ohne Kampf in den Tod gehen.“
MdB Eckard Pols (hinten), Monika Scherf (rechts) im Gespräch mit den Moderator:innen. Hier war viel über Organisation von Verwaltung, sowie die Sicht aus dem Bundestag zu erfahren.
Auch an diesem Montag mussten wir wieder auf die Räume des FinkeCafés ausweichen, um Monika Scherf (Oberbürger-meisterkandidatin) und Eckard Pols (MdB und Bundestagskandidat) für die Partei CDU begrüßen zu können.
Und das wäre gar nicht nötig gewesen: Es regnete zwar am Nachmittag und es war auch für die Zeit der Veranstaltung Regen angesagt, aber während der gesamten Zeit schien die Sonne und es war herrlichstes Wetter…
Die beiden Kandidat:innen: Michèl Pauly (links) und Vivienne Widawski (2. v. Links) in der kleinen Runde unserer Dinner4Two-Veranstaltung am letzten Mittwoch…
An diesem Mittwoch mussten wir leider wieder auf einen Innenraum ausweichen. Und so konnten wir nur ganz kurzfristig, einen Tag vorher öffentlich bekannt geben, dass wir wegen der schwierigen Witterungsbedingungen auf die Finke verlegen würden.
Zum Glück ist der CVJM immer so nah dran und so flexibel, dass es auch mit so wenig Vorlaufzeit ging, die dritte Dinner-Veranstaltung im Finke-Café durchzuführen.
Passend zur Diskussion mit Claudia Kalisch und Julia Verlinden: Die Unterstützungslisten für den Lüneburger Klimaentscheid durften nicht fehlen…
Unsere zweite Veranstaltung der Reihe „Dinner4Two“ fand am 18.06.2021 mit der Grünen Oberbürgermeisterinkandidatin Claudia Kalisch und der erneuten Bundestagskandidatin Julia Verlinden (MdB) statt.
Dabei durften wir herrlichstes Sonnenschein-Wetter im Innenhof des DGB genießen, der uns netterweise für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt wurde!
Der zweite Clip zur zweiten Veranstaltung unserer Reihe „Dinner4Two“ – diesmal mit der Partei B’90/Die Grünen
Wir freuen uns, Euch wieder bei corona-konformen Snacks und einem Kaltgetränk begrüßen zu dürfen! Diesmal sind zwei Vertreterinnen der Partei Bündnis’90/ Die Grünen am Start.
Dies sind: Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterkandidatin und Julia Verlinden, MdB und Kandidatin
MORGEN, Freitag, den 18. Juni 2021, wieder ab 16:30 Uhr Diesmal bei tollstem, sommerlichen Wetter, draußen, im dann bereits schon schattigen DGB-Innenhof, Heiligengeiststr. 28, 21335 Lüneburg
Sagt es gern weiter, begeistert Eure Freund:innen, sprecht alle darauf an. Je vielfältiger wir als Jugendliche vertreten sind, desto spannender wird die Veranstaltung…
Pia Steinrücke: „Ich will nicht versprechen: »Ich schaff den Dienstwagen ab«, aber muss das tatsächlich noch sein? Oder kann ich nicht vor Ort viel besser mit dem Fahrrad fahren(…)?!“
…der neuen Reihe im Superwahljahr 2021 und unter Corona-Bedingungen. Ganz sicher haben es alle genossen, mal wieder eine Veranstaltung in Präsenz zu haben und dann auch noch gleich so eine hochkarätige.
Denn zu unserem ersten „Dinner“ (mit einzeln verpackten Müsliriegeln) waren eingeladen: Oberbürgermeisterkandidat:in Pia Steinrücke (parteilos) und Bundestagskandidat Jakob Blankenburg von der SPD.
Ja und es war noch nicht so ganz die Stimmung, die wir aus der Vor-Corona-Zeit kannten –ein auch räumlich enger– Austausch. Denn alle saßen auf Abstand und bis auf die beiden Kandidierenden, auch mit Mund-Nase-Schutz… (siehe Fotogalerie unter diesem Beitrag). Aber schnell wurde sich gedutzt, ist doch der Bundestagskandidat nur unwesentlich älter, als die Jugendlichen Besucher:innen der Veranstaltung.
Die Moderation übernahmen sehr gekonnt und professionell bei dieser Veranstaltung, die 13-jährige Mila Borchers und der 22-jährige Student, Ivo Panitzki (der auch seit kurzem einer dr beiden Vorsitzenden des Stadtjugendrings ist). Sie führten in und durch die Veranstaltung, als hätten sie nie etwas anderes vorher gemacht.
Bei den üblichen Veranstaltungen für Jugendliche, in der Wahlk(r)apfzeit gibt es meist ein Hauen und Stechen zwischen den Parteien, so dass Jugendliche mit ihren Fragen, Bedürfnissen, Forderungen und Ideen gar nicht richtig zum Zug kommen.
ANDERS BEI UNSEREM FORMAT „DINNER4TWO“!
Hier triffst Du auf Politiker:innen EINER Partei und kannst sie mit Deinen Fragen, Forderungen und Ansprüchen direkt konfrontieren! Ohne die Konkurrenzsituation zu anderen Parteien. Die jeweiligen Parteivertreter:innen müssen sich mit ihren Positionen darstellen, sich rechtfertigen und auf Deine Fragen direkt eingehen, ohne Ausflüchte, dass diese und jene Konkurrenzpartei ja viel schlimmer sei!
Wir veranstalten 5 Zusammenkünfte zwischen je einer Partei und Dir/Euch.
Die #1. Veranstaltung findet statt, mit
Pia Steinrücke (OB-Kandidatin) und Jakob Blankenburg (Bundestagskandidat) – beide SPD,
am Mittwoch, dem 26.05.2021, 16:30 Uhr Bei GUTEM WETTER: im Innenhof des Gewerkschaftshauses, Heiligengeiststraße 28. BEI SCHIETWETTER: im Finke Cafe (oberer Gruppenraum)
Kommt alle und bringt Eure Themen mit!!!
Die Veranstaltung soll in Präsenz stattfinden. Daher ist ein FFP2-Mund-Nasen-Schutz unbedingt erforderlich!!! Danke für Euer Verständnis!!!
Kurzfristige Infos (Änderungen) erfahrt Ihr in unserem frischen Telegram-Infokanal: https://t.me/dinner4two
Was für ein Leben – Wir gratulieren unserer Freundin Sonja Barthel zum 104. Geburtstag
Sonja mit 102 Jahren
Uns Falken verbindet Vieles mit dem Leben und der Persönlichkeit von Sonja Barthel – aus diesem Grund haben wir unserem Falken-Gruppenraum bereits auf unserer Unterbezirkskonferenz 2019 den Namen „Sonja Barthel Haus“ gegeben.
Sie steht mit ihrem Leben für Antifaschismus, positive und fortschrittliche Pädagogik und ein grundsätzlich optimistisches, sozialistisches Menschenbild.
Aber nun zu ihrem Wirken und ihrem nunmehr 104 Jahre währendem Leben. Der Text stammt aus der Feder von Peter Asmussen von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist:innen, deren Mitglied Sonja seit 1949 ist.
Am selben 17. April 1917, als Wladimir Lenin im fernen Petrograd die sogenannten April-Thesen vortrug (Errichtung einer Republik auf Basis der Sowjets) und in Stockholm sich deutsche Sozialdemokraten mit Mitgliedern des russischen Arbeiterrates trafen, um über die Beendigung des Krieges zu beraten, wurde in der Berliner Teutonenstraße eine kleines Mädchen geboren. Ihre Eltern gaben ihr einen seinerzeit recht ungewöhnlichen Namen, einen russischen. Nicht ohne Grund, denn beide (Vater aus deutsch-nationalem Beamten-Elternhaus, Mutter aus dem jüdischen Besitzbürgertum) lebten für die sozialistische Idee, hofften auf den Sieg der russischen Revolution und auf eine baldige Beendigung des 1. Weltkrieges. „Sonja“ wurde das kleine Wesen benannt, „die Wissende und Weise“, „die Träumerin“, „die für die Wahrheit Kämpfende“.
Vielleicht auch ein Omen für ihren späteren Lebensweg:
Den Leitspruch der Aufklärung „Wissen ist Macht“ machte sie sich zu eigen, schon als Au-Pair-Mädchen in England während der 1930er-Jahre, später im Pädagogik-Studium in der DDR und anschließend in Lüneburg ab 1953 und sie lernte mehrere Fremdsprachen (darunter Esparanto).
Sonjas Mitgliedsbuch der VVN von 1949
Eine „Träumerin“ war sie ihr Leben lang, nämlich träumend von einer besseren Welt ohne Krieg, Ungerechtigkeit und Armut. Und sie versuchte, ihre Träume Realität werden zu lassen wie etwa 1936 in London, als sie in einem Rekrutierungsbüro vorstellig wurde in der Absicht, nach Spanien zu gehen, um die dort gegen Franco kämpfenden Antifaschisten/-innen tatkräftig zu unterstützen. Und auch für die Wahrheit kämpfte sie ihr Leben lang, als Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes schon ab 1949 und der Gewerk-schaft Erziehung und Wissenschaft ab 1954 (als
sie in den Schuldienst eintrat), auch der SPD und später in der Lüneburger Geschichtswerkstatt.
Aus der SPD trat sie 1999 wieder aus, als diese Partei den Krieg gegen Jugoslawien unterstützte, was mit ihrer antifaschistischen Haltung nicht zu vereinbaren war.
Neben diesen charakteristischen Eigenschaften besaß Sonja noch was, nämlich jede Menge „Massel“. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie als „Halbjüdin“ den Nazis immer wieder ein Schnippchen schlagen konnte und das dazugehörige (riesige) Quäntchen Glück hatte, um 1939/40 unentdeckt im Frankfurter Hochhaus der (ausgerechnet !) IG-Farben zu arbeiten, anschließend bei dieser Firma in Belgien und dann noch in Berlin die Gestapo-Vorladungen zu überstehen.
Sonjas zweites Leben begann mit der Befreiung im Mai 1945, Pädagogik-Studium und Lehrtätigkeit in Berlin, Umzug nach Lüneburg Ende 1952 – der Liebe wegen. Hier nochmaliges Studium (ihre DDR-Qualifikation wurde nicht anerkannt) an der provisorischen PH, nebenbei dort Gründung des „Sozialistischen Deutschen Studentenbundes“ SDS, Arbeit an einer zweiklassigen Volksschule in Lüneburg-Ochtmissen, bis sie 1959 endlich ihre 2. Lehramtsprüfung abgelegen durfte und anschließend in Lüneburg-Goseburg, dann an der Lüner Schule unterrichtete. Fünf Jahre später wurde sie – für 10 Jahre – „Ratsherrin“, Mitglied des Rates der Stadt Lüneburg. Ihr besonderes Interesse und ihr Engagement für die Spracherwerbs-probleme ihrer Schulkinder führte sie zur Sonderschule L (für lernbehinderte Kinder). Nun wurde sie im Alter von 55 Jahren erneut Studentin (Ausbildung zur Lehrerin im Bereich Sonderpädagogik- Sprachheilpädagogik), unterrichtete anschließend viele Jahre eine Sprachheilklasse und wurde nach Einführung der Sonderschule G (für geistig behinderte Kinder) deren Konrektorin (mit 61 Jahren!), wohin sie wegen ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Einrichtung der Lüneburger „Lebenshilfe“ berufen wurde.
Sonja bei einer Lesung ihres Buches „Lebenserinnerungen – Wie war das damals? Erzähl doch mal“
Ein weiteres Mal startete Sonja nach ihrer Pensionierung durch: Die lokale Geschichtsarbeit über die NS–Verbrechen stand für sie im Vordergrund und selbst als über 90-Jährige war sie auf Anti-Nazi-Kundgebungen (auch als Sprecherin) ebenso zu finden wie als Vortragende in Bildungseinrichtungen, zuletzt im März 2016 vor etwa 500 Schülern/-innen der Herderschule sowie im Juni desselben Jahres (nach Vollendung ihres 100. Lebensjahres!) vor der Literarischen Gesellschaft Lüneburg.
Und es wurde die Welt bereist, kaum ein Kontinent ausgelassen, Verwandten-besuche, Kontakte zu ihren Esparanto-Freunden/-innen gepflegt. Lange bevor der Terminus „Couchsurfing“ bekannt wurde, schlief sie bereits auf den Sofas ihrer Esparanto-Gastgeber rund um den Globus. Sprache? Kein Problem. Freunde/-innen aus aller Herren/Damen Länder waren bei ihr zu Hause zu Gast in ihrer Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft in Lüneburg, wo sie wohnt mit Nicol und Georg und deren Kindern sowie, seit einem Jahr, einer Enkelin.
Kein Wunder also, dass bei ihrer Feier zum 100. Geburtstag über 160 Gäste aus vielen Staaten Europas und darüber hinaus zugegen waren. Was für ein Leben!
Gratulation der VVN-Kamerad:innen zu Sonjas 100stem Geburtstag
Sonja, wir wünschen dir und uns, dass du noch lange mit uns „die alten Lieder“
singen wirst (die immer noch aktuell sind), von „Avanti Popolo“ bis zu „Dem Morgenrot entgegen“ und dabei deine Stimme, wie immer bei diesen Anlässen, nicht zu überhören ist.
Das Cover von Sonjas Lebenserinnerungen
Ihre Lebenserinnerungen schrieb Sonja von ihrem 80. Geburtstag, als sie sich dazu ihren ersten Computer wünschte und fortan damit bis zu ihrem 90. Geburtstag daran schrieb. Pünktlich zu ihrer 90. Geburtstagsfeier lag das Buch, frisch gedruckt, für die Gäste vor. Gleichzeitig veröffentlichte sie es unter dem Titel „Wie war das damals, erzähl doch mal …“.
Diese Autobiografie kann bei der Lüneburger Geschichtswerkstatt bestellt werden unter:
In dieser Veranstaltungsreihe möchten wir uns den verschiedenen Facetten des Antisemitismus widmen. Was ist Antisemitismus eigentlich und welche Formen gibt es? Wie haben sich diese historisch entwickelt und wie zeigt sich Antisemitismus heute? Wie hängt Antisemitismus mit andere Diskriminierungsformen zusammen? Was können wir gegen Antisemitismus machen und was muss passieren, um Antisemitismus wirksam zu bekämpfen?
Auf diese und weitere Fragen wollen wir in mehreren Veranstaltungen im kommenden Jahr Antworten suchen und finden. Gemeinsam mit euch wollen wir uns fortbilden, Grundlagen lernen und uns gerne über Fragen austauschen die ihr mitbringt. Wir freuen uns über eure Teilnahme. Meldet euch für die Veranstaltungen einfach unter info@falken-hannover.de (Betreff Antisem-Workshop) an.
“Einführung zum israelbezogenen Antisemitismus: Zwischen Nationalstaatenkritik und Umwegskommunikation.”
In diesem Workshop widmen wir uns dem israelbezogenen Antisemitismus aus rassismuskritischer Perspektive und bilden uns gemeinsam fort. Wir schauen uns zwei Methoden an, um israelbezogenen Antisemitismus gegebenenfalls leichter zu erkennen. Zudem möchten wir mit euch über Handlungsoptionen ins Gespräch kommen. In Anbetracht der aktuellen und häufiger gewalttätigen antisemitischen Anschläge, ob Halle oder Hamburg, ist es umso wichtiger, dass wir uns als politische Linke gegen jeden Antisemitismus positionieren. Hierfür möchten wir eine Wissensgrundlage schaffen. Diese Einführungsveranstaltung bildet zugleich den Auftakt für unsere Veranstaltungsreihe “Facetten des Antisemitismus früher und heute”.
Wir freuen uns über eure Teilnahme am 8. April um 19 Uhr. Meldet euch hierfür einfach unter info@falken-hannover.de (Betreff Antisem-Workshop) an.
Zusammenhänge von Antifeminismus und Antisemitismus
In der neuen Rechten geben sich Antifeminismus und Antisemitismus die Hand. So ist es nicht überraschend, dass führende Rechte wie Attila Hildmann oder Martin Sellner von der Identitären Bewegung einem alten Bild heroischer dominanter Männlichkeit anhängen und gleichzeitig antisemitische Verschwörungsmythen verbreiten.
Doch wie hängen Antifeminismus und Antisemitismus genau zusammen? Wo liegen die Gefahren und wie haben sie sich historisch entwickelt?
Diesen Zusammenhängen möchten wir mit Rebecca Morsch von der Grünen Jugend am 27.05.2021 um 19 Uhr nachgehen. Nach Rebeccas Input wird es viel Zeit für Nachfragen und Diskussion geben. Meldet euch hierfür einfach unter info@falken-hannover.de (Betreff Antisem-Workshop) an.
“Verdrängte Geschichte, komplexe Gegenwart – Widerstände für queere Jüd*innen”
Jüdisch. Das steht für viele für Tradition, für einen Gegensatz zur modernen Queer-Community. Queer & jüdisch, zusammen undenkbar? Nein, dass es queere Jüd*innen in Israel gibt, vor allem Tel Aviv, zeigt dass nicht-heteronormative Lebensentwürfe mit dem Judentum zusammen einhergehen. Aber: Queere Jüd*innen sind Widerständen ausgesetzt. In einer antisemitischen und heteronormativen Welt sind sie vielfach Hass ausgesetzt und in der Geschichte kommen sie kaum vor. Die Biographien queerer Menschen werden geleugnet, umgedichtet und die von Jüd*innen auf das Motiv jüdischer Opfer im Holocaust verengt. Beides hat mit Verdrängung zu tun.
Aber was genau wird verdrängt? Warum erzählt man ihre Geschichten so ungerne? Und: Gibt es einen Zusammenhang zu den Protesten von Querdenken & Co?
Antworten zu finden ist nicht einfach. Dennoch versuchen wir gemeinsam mit Monty Ott am 4. Mai um 18:00 Uhr einige zu finden. Meldet euch hierfür einfach unter info@falken-hannover.de (Betreff Antisem-Workshop) an.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Facetten des Antisemitismus früher und heute“ statt.
Noch Offen:
“Im Gespräch mit Elke Gryglewski zu Antisemitismus in der Gedenkstättenarbeit”
Mit einem Impulsvortrag von Elke Gryglewski, Leiterin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und anschließender Diskussion.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Antisemitismus in der Gedenkstättenarbeit eine Rolle spielt und zutage tritt. Die letzten Jahre sogenannten „Rechtsrucks“ mit einer rechtsextremen Partei in den Parlamenten, rechten Großdemonstrationen und den Corona-Leugner-Protesten mit zunehmenden verschwörungsideologischem Potential sind sicherlich nicht spurlos an der Gedenkstättenarbeit vorüber gegangen. Welche Herausforderungen ergeben sich aus dieser politischen Entwicklung für die Gedenkstättenpädagogik? Welche politische Verantwortung tragen Gedenkstätten und Träger*innen der Erinnerungskultur? Über diese Fragen möchten wir gerne mit Elke Gryglewski ins Gespräch kommen.
Meldet euch hierfür einfach unter info@falken-hannover.de (Betreff Antisem-Workshop) an.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Facetten des Antisemitismus früher und heute“ statt.
Finanzamt rudert zurück – VVN-BdA ab 2019 wieder gemeinnützig!
Hier die Pressemitteilung der Bundesvereinigung der VVN-BdA:
Finanzamt rudert zurück – VVN-BdA ab 2019 wieder gemeinnützig! Der erste Schritt ist getan: Über unsere Anwälte erreichte uns heute die Mitteilung des Finanzamtes für Körperschaften I in Berlin für das Jahr 2019: die VVN-BdA ist wieder gemeinnützig. Das ist ein gutes und wichtiges Signal für den Antifaschismus in diesem Land! Zur Begründung teilt das Finanzamt mit, die Gemeinnützigkeit könne „nach eingehender Prüfung“ gewährt werden, da die Bundesvereinigung der VVN-BdA im Jahr 2019 im Verfassungsschutzbericht des bayerischen Geheimdienstes nicht mehr als „extremistische Organisation“ eingestuft sei. Aufgrund der geänderten Einstufung stehe der Paragraph 51 der Abgabenordnung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit „nicht im Wege“. Die VVN-BdA wertet das als Signal, dass die Vernunft siegen wird und wir sind jetzt zuversichtlich, bald auch eine positive Nachricht für die Jahre 2016-18 zu erhalten. An dieser Stelle bedanken wir uns schon einmal bei allen, die uns bei dieser schwierigen und langen Auseinandersetzung unterstützt haben! Durch die große Solidarität, die verstärkte Öffentlichkeit und den lauten Protest von Vielen wurde deutlich, welche Bedeutung die VVN-BdA in diesem Land bis heute innehat, und dass Antifaschismus eine breite gesellschaftliche Basis hat.
Gemeinsam sind wir stark!
Für Presseanfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Kontakt: Hannah Geiger (Pressereferentin VVN-BdA) presse@vvn-bda.de Mobil |Mobile +49 (0)178 2785958 Telefon (+49) 030-55579083-4 Telefax (+49) 030-55579083-9
Die Falken in Niedersachsen stellen ihre Vertrauensteams zur Prävention, Beratung, Unterstützung und Intervention bei sexualisierter Gewalt und Kindeswohlgefährdung vor. mehr lesen...
Die Euthanasie-Gedenkstätte braucht unsere Unterstützung
Unterstützungs-Videos für die Euthanasie-Gedenkstätte
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Vielen Dank für diese Aktion...Ich habe es erst jetzt gesehen...Emmi Holländer war meine Omi ...Franz so zusagen mein angeheirateter Opa...…